Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

06.10.2017
Nr. 99/2017
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Wolfsausbruch: Schnelleinsatz-Trupp jederzeit einsatzbereit

Entlaufenes Tier mit größerem Aktionsradius - Betäubung oder Abschuss möglich

Ludwigsthal. Zunächst hatte es so ausgesehen, dass sich die fünf der vormals sechs aus dem Nationalparkzentrum Falkenstein bei Ludwigsthal (Landkreis Regen) ausgebrochenen Wölfe nur im Umgriff ihres Gatters aufhalten. Zuletzt jedoch zeigte eines der Tiere einen immer größeren Aktionsradius. Daher hat die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald nun einen Schnelleinsatz-Trupp installiert, der in Absprache mit der Polizei rund um die Uhr ausrücken kann.

„Diese Mitarbeiter sind mit Narkosegewehr und scharfer Waffe ausgerüstet“, erklärt Nationalparkleiter Franz Leibl. Da die Wahrscheinlichkeit eines Einfangens mit fortschreitender Zeit immer weiter sinkt, sollen die Wölfe wenn möglich betäubt werden. „Wenn dies nicht möglich ist, etwa aufgrund größerer Distanzen, wird von der Schusswaffe Gebrauch gemacht.“


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