Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

10.10.2014
Nr. 0115/14
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Coole Eule im Fokus

Führungsreihe "Wildtiere erleben" präsentiert den Habichtskauz

Braucht zum Überleben und erfolgreichen Brüten strukturreiche Wälder und jede Menge Mäuse: der Habichtskauz. (Foto: Bruno D´Amicis)

Braucht zum Überleben und erfolgreichen Brüten strukturreiche Wälder und jede Menge Mäuse: der Habichtskauz. (Foto: Bruno D´Amicis)

Die beiden letzten Führungen der Sonderführungsreihe „Wildtiere erleben“ in diesem Jahr widmen sich einem ganz besonderen Nationalparkbewohner und damit einem ganz besonderen Highlight der Reihe: Am 18. und am 25. Oktober 2014 begleiten Nationalparkranger alle Interessierten in den Lebensraum des Habichtskauzes. Er ist Deutschlands zweitgrößter Eulenvogel nach dem Uhu und ausgesprochen selten. Seit einigen Jahren brütet er jedoch wieder erfolgreich im deutsch-österreichisch-tschechischen Grenzgebiet Bayerischer Wald, Böhmerwald und Šumava. Beide Führungen in das Reich des Habichtskauzes sind kostenlos; um Anmeldung bis jeweils einen Tag vorher beim Nationalpark-Führungsservice unter 0700 00 77 66 55 wird jedoch gebeten.

Im Rahmen der ca. dreistündigen Führungen durch abwechslungsreiche Wälder wird der Lebensraum und die Lebensweise des Habichtskauzes vorgestellt. Der geheimnisvolle Nachtgreifvogel, der tagsüber trotz seiner Größe nur selten zu sehen ist, ist durch erfolgreiche Wiederansiedlung im Nationalpark Bayerischer Wald erneut heimisch geworden. Dass dieses Projekt erfolgreich war, ist ein klarer Hinweis auf zunehmende Strukturvielfalt und dadurch auch zunehmenden Artenreichtum im Großschutzgebiet. Während der Führungen besteht die Gelegenheit, an einem Informationsstand zum Thema Habichtskauz die Diskussion zu vertiefen.

Treffpunkt für die Führung am 18. Oktober 2014 mit Ranger Mario Schmid ist um 13.00 Uhr am Haus zur Wildnis im Nationalparkzentrum Falkenstein. Die Führung am 25. Oktober 2014 mit Ranger Robert Stockinger beginnt ebenfalls um 13.00 Uhr. Treffpunkt ist hier der Tier-Freigelände-Eingang Altschönau im Nationalparkzentrum Lusen.

Bildunterschrift:

Braucht zum Überleben und erfolgreichen Brüten strukturreiche Wälder und jede Menge Mäuse: der Habichtskauz. (Foto: Bruno D´Amicis)

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