Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

22.07.2013
Nr. 107/13
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1.000er Schüler der Mittelschule Zwiesel im Nationalpark

Wie entwickeln sich die Bergfichtenwälder des Nationalparks? Schüler der Mittelschule Zwiesel bei der Vermessung und Kartierung von Waldstrukturen

Wie entwickeln sich die Bergfichtenwälder des Nationalparks? Schüler der Mittelschule Zwiesel bei der Vermessung und Kartierung von Waldstrukturen

Im Bergfichtenwald am Lusen zeichnete Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl (Mitte) den 1.000 Schüler der Mittelschule Zwiesel Dominik Plödt (4 von links) im Beisein von (von links) Thomas Michler, Schulleiter Direktor Josef Wellisch und dem Umweltbeauftragten der Schule Bernhard Perl (rechts) aus

Im Bergfichtenwald am Lusen zeichnete Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl (Mitte) den 1.000 Schüler der Mittelschule Zwiesel Dominik Plödt (4 von links) im Beisein von (von links) Thomas Michler, Schulleiter Direktor Josef Wellisch und dem Umweltbeauftragten der Schule Bernhard Perl (rechts) aus

Dominik Plödt ist der 1.000 Schüler der Mittelschule Zwiesel der im Rahmen des Projektes „Nationalpark-Schule“ den Nationalpark Bayerischer Wald besucht hat. Gemeinsam mit 23 Mitschülerinnen und Mitschülern der Klasse 8M erkundete er drei Tage lang das Schutzgebiet vor seiner Haustür.

Dabei nahmen sie insbesondere die Wälder des Nationalparks genauer unter die Lupe, denn das Thema „Wald“ ist in der Jahrgangsstufe 8 der Schwerpunkt des Biologie-Unterrichts. Fachlehrerin Evelyn Ernst hatte das Thema „Nationalpark Bayerischer Wald“ bereits hervorragend im Unterricht vorbereitet: „Natur Natur sein lassen“ antwortete deshalb prompt ein Schüler auf die Frage eines Waldführers zu Beginn des Projektes, um was es wohl die nächsten drei Tage gehen werde.

Angefangen bei den wichtigsten Baumarten des Bayerischen Waldes, den verschiedenen Funktionen des Waldes bis hin zu den Unterschieden zwischen Wirtschaftswald und Nationalpark durchleuchteten die Schüler die Thematik. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei vom Waldführer-Team des Nationalparks.

Was ist das besondere an alten Bäumen und warum können einige Lebewesen nur im Nationalpark leben? Gibt es tatsächlich Pilze, die nach Rosen duften und wie entwickeln sich die ehemaligen Borkenkäferflächen im Nationalpark? Diesen Fragen gingen die Schüler der 8M genauer auf den Grund – so erforschten sie beispielsweise die Bergfichtenwälder unterhalb des Lusens und nahmen auf kleinen Probeflächen alle nachwachsenden Bäume sowie Temperatur und Helligkeit auf.

Die Mittelschule Zwiesel ist seit 2011 als offizielle Nationalpark-Schule ausgezeichnet und hat seit diesem Zeitpunkt fast 40 gemeinsame Veranstaltungen und Projekte mit dem Nationalpark erfolgreich durchgeführt. Das Projekt mit der 8. Klasse rund um den Wald im Nationalpark findet heuer bereits zum zweiten Mal statt. Der Leiter des Nationalparks Dr. Franz Leibl sowie Mittelschul-Direktor Josef Wellisch nahmen dies zum Anlass, den 1.000en Schüler im Nationalpark inmitten der Waldwildnis unterhalb des Lusens feierlich auszuzeichnen. Mit dabei waren Klassenlehrer Rudolf Petraschka und der Umweltbeauftragte der Schule Bernhard Perl.

Dr. Leibl bedankte sich bei Lehrern und Schülern der Mittelschule für ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit. Er betonte, wie wichtig solche Partnerschaften mit den Schulen der Region ihm seien. Auch Schulleiter Wellisch zog ein rundum positives Fazit der Kooperation zwischen Schule und Park. Dabei sprach er dem gesamten Team des Nationalparks seinen Dank aus. Er sei sich sicher, dass in Zukunft noch viele weitere gemeinsame Projekte durchgeführt werden.

Rainer Pöhlmann

 

Bildbeschreibungen:

1. Wie entwickeln sich die Bergfichtenwälder des Nationalparks? Schüler der Mittelschule Zwiesel bei der Vermessung und Kartierung von Waldstrukturen

Foto: Thomas Michler

 

2. Im Bergfichtenwald am Lusen zeichnete Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl (Mitte) den 1.000 Schüler der Mittelschule Zwiesel Dominik Plödt (4 von links) im Beisein von (von links) Thomas Michler, Schulleiter Direktor Josef Wellisch und dem Umweltbeauftragten der Schule Bernhard Perl (rechts) aus

Foto: Elke Ohland

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