Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

10.06.2013
Nr. 078/13
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Nationalpark rückt zur Fluthilfe an die Donau aus

Regale, Möbel und Unterrichtszubehör wurde von den bis zu 40 Hilfskräften der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald zerlegt und auf die bereitstehenden Container geworfen

Regale, Möbel und Unterrichtszubehör wurde von den bis zu 40 Hilfskräften der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald zerlegt und auf die bereitstehenden Container geworfen

Deggendorf, Niederalteich, Passau – dort, wo durch die Jahrhundertflut entlang der Donau die größten Schäden entstanden sind, hilft seit Freitag für voraussichtlich zwei Wochen auch die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald mit, die in riesigem Ausmaß betroffenen Anwohner bei den Aufräumarbeiten tatkräftig zu unterstützen.

Bis zu 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stark ist die Truppe aus dem Nationalpark Bayerischer Wald, die in Abstimmung mit den zuständigen Einsatzzentralen täglich aus dem Wald zur Donau fährt.

Am Freitag war es Passau, am Montag stand das St. Gotthard-Gymnasium in Niederalteich auf dem Einsatzplan für die hoch motivierten Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung und wird es wohl noch einen weiteren Tag sein.

Was als nächstes Objekt kommt, ist noch ungewiss. Reinhard Kreuzer, Büroleiter der Nationalparkwacht, erfährt es als Koordinator für die Einsätze der Nationalparkmitarbeiter direkt von den Einsatzzentralen in Deggendorf oder Passau. Pünktlich um 7:00 Uhr starten dann die Kleinbusse der Nationalparkverwaltung zu den Brennpunkten an der Donau.

Der Betriebsmeister des St. Gotthard-Gymnasiums teilt anschließend die verschiedenen Gruppen an freiwilligen Helfern ein.

Für die Nationalparkverwaltung war am Montag der Leiter der Nationalparkwacht Michael Großmann verantwortlich, heute wird es der Leiter des Servicecenter des Nationalparkzentrum Lusen, Stefan Vießmann sein. Sie wechseln sich täglich ab und organisieren einen reibungslosen Ablauf der Aufräumarbeiten.

Für Außenstehende zeigt sich ein eingespieltes Team, in dem auch der stellvertretende Nationalparkleiter, Forstdirektor Karl Barthmann tatkräftig mitwirkt. Auch er ist mehr als angenehm überrascht, mit welchem Elan und großer Motivation seine Mitarbeiter die schweißtreibenden schweren Arbeiten verrichten und vor allem wie viele Mitarbeiter spontan seinem Aufruf zur Hilfeleistung folgten.

Dabei ist es von großem Vorteil, dass die Nationalparkverwaltung neben Schutzkleidung, Schubkarren, Schaufeln und Besen auch Spezialwerkzeug aus der betriebseigenen Schlosserei und Schreinerei mitbringt, um Tische, Bänke und sonstiges Mobiliar für einen platzsparenden Abtransport schnell zu zerlegen.

Ein Einsatz dieser Art ist auch für die Altgedienten unter den Nationalparkmitarbeitern neu. Aber man sieht es allen an, sie tun es gern. Und sie sind sich trotz widrigster Umstände einig, einfach helfen zu müssen bzw. zu dürfen.

Rainer Pöhlmann

Bildunterschrift:

Regale, Möbel und Unterrichtszubehör wurde von den bis zu 40 Hilfskräften der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald zerlegt und auf die bereitstehenden Container geworfen.

Foto: Rainer Pöhlmann

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