Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

14.09.2012
Nr. 145/12
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Lust auf Wildnis - Jugendaustausch der Nationalparke Bayer. Wald und Sächsische Schweiz

Die beiden Nationalparkleiter Dr. F. Leibl (li) und Dr. D. Butter der Nationalparke Bayer. Wald und Sächsische Schweiz unterzeichneten eine neue Vereinbarung zur Fortführung des Jugendaustausches, in der u.a. die gemeinsame Zusammenarbeit nochmals bekräftigt wurde

Die beiden Nationalparkleiter Dr. F. Leibl (li) und Dr. D. Butter der Nationalparke Bayer. Wald und Sächsische Schweiz unterzeichneten eine neue Vereinbarung zur Fortführung des Jugendaustausches, in der u.a. die gemeinsame Zusammenarbeit nochmals bekräftigt wurde

Eine 20jährige Tradition lebt fort – im Rahmen des Schüleraustausches der Nationalparke Bayerischer Wald und Sächsische Schweiz erlebten 23 Schüler und Schülerinnen vom Gymnasium Sebnitz mit ihren Begleitern den Nationalpark Bayerischer Wald, nachdem zuvor 27 Schüler und Schülerinnen der Realschule Freyung den Nationalpark Sächsische Schweiz besuchten.

Der Jugendaustausch ist ein Baustein der Zusammenarbeit der beiden Nationalparks aus dem Jahre 1991 und ist fester Bestandteil der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Durch das Kennenlernen des Gastnationalparks und der jeweiligen Nationalparkregion mit ihren Menschen soll bei den Schülern das Verständnis und Wertschätzung für Schutzgebiete sowie Wissen über die Region und deren Kultur vermittelt werden.

Bekräftigt wurde diese inzwischen schon 20jährige Tradition im Januar 2012 durch die beiden Nationalparkleiter, Dr. Dietrich Butter und Dr. Franz Leibl. In der neuen Vereinbarung zur Fortführung des Jugendaustausches wurden Ziele, Inhalte und Rahmenbedingungen aktualisiert und die Absicht der gemeinsamen Zusammenarbeit nochmals bekräftigt.

Jeder Jugendaustausch lebt vom Kontakt mit den anderen – so gehören persönliche Begegnung und gemeinsames Erleben zum Kennenlernen verschiedener Traditionen und Lebensstile innerhalb Deutschlands dazu. Ein gemeinsamer Tag der teilnehmenden Klassen beider Schutzgebiete mit Kennenlernaktionen, Spielen und Wanderung ist fester Bestandteil des Austausches. Begleitet werden die Klassen von ihren Lehrern sowie von Mitarbeitern ihres Nationalparks.

Die Gäste aus Sebnitz in der Sächsischwen Schweiz waren eine Woche im Nationalpark unterwegs, erkundeten das Felswandergebiet, den Baumwipfelpfad, das Hans-Eisenmann-Haus, das umgebende Tier-Freigelände und das Haus zur Wildnis, besuchten den Glasmacher, erwanderten das Klosterfilz, erklommen gemeinsam mit  der bayerischen Klasse den Lusen und erfuhren dabei Wissenswertes über die Salzsäumer, und über die „sagenhafte“ Entstehung des Lusens. Aber auch die Nationalparkphilosophie „Natur Natur sein lassen“ wurde ausgiebig diskutiert.

Die Woche klang am gemütlichem Lagerfeuer bei Würstl vom Grill und Stockbrot am „Basislager“ Jugendwaldheim Wessely Haus nahe Glashütte aus.

Die Meinung der sächsischen Gäste war einhellig – die Woche im Nationalpark Bayerischer Wald hat viel Spaß gemacht, war toll aber leider zu kurz. Die Wanderung mit den bayerischen Jugendlichen war super. „Können wir in der 8. Klasse wieder kommen?“, lautete die am häufigst gestellte Frage zum Schluß.

Natürlich planen die beiden Nationalparks auch für das Jahr 2013 wieder einen Schüleraustausch, dazu werden die 6. und 7. Klassen aller Schultypen aus den beiden Nationalparklandkreisen Freyung-Grafenau und Regen zu einem Wettbewerb eingeladen – die Siegerklasse fährt nach Sachsen, es wird aber auch weitere Preise geben. Die Bewerbungsunterlagen dazu werden im November 2012 von der Nationalparkverwaltung - Jugendwaldheim - an die Schulen der beiden Nationalparklandkreise Freyung-Grafenau und Regen verschickt. Die Fahrt ins Elbsandsteingebirge ist vom 1. – 5. Juli 2013 geplant.

Rainer Pöhlmann 

Bildunterschrift:

Die beiden Nationalparkleiter Dr. F. Leibl (li) und Dr. D. Butter der Nationalparke Bayer. Wald und Sächsische Schweiz unterzeichneten eine neue Vereinbarung zur Fortführung des Jugendaustausches, in der u.a. die gemeinsame Zusammenarbeit nochmals bekräftigt wurde

(Foto NPV)

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