Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

  • Druckversion

Pressemitteilung

14.06.2012
Nr. 084/12
PDF-Download

Ein Männlein steht im Walde - weder still noch stumm

Im Ferienprogramm „Schwammerltage“ des Nationalparks Bayerischer Wald stellen die Kinder fest: die Welt der Pilze ist spannend und groß!

Schwammerl schmecken: die Teilnehmer der Schammerltage im Hans Eisenmann Haus erriechen die Pilze des Waldes

Schwammerl schmecken: die Teilnehmer der Schammerltage im Hans Eisenmann Haus erriechen die Pilze des Waldes

„Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm, es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um. Sag wer mag das Männlein sein…?“ Dieses bekannte Kinderlied beschreibt die Hagebutte und auch den bunten Fliegenpilz. In vielen bunten Farben und verschiedensten Formen leben Pilze in den Wäldern und auf den Wiesen, auf dem Boden und an Bäumen. Steinpilze sind äußerst schmackhaft, Knollenblätterpilze lässt man lieber stehen, weil sie sehr giftig sind. Doch Pilze sind nicht nur für den Kochtopf interessant. Das konnten acht Kinder aus der Region und Urlaubsgäste drei Tage lang im Ferienprogramm des Nationalparks Bayerischer Wald am Hans Eisenmann Haus im Nationalparkzentrum Lusen erfahren. Franziska Bauer und Andrea Mang, Teilnehmer des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ), hatten das Programm vorbereitet und die Kinder in die Schwammerl entführt. „Das ist das Mützel eines Pilzes?“ „Das heißt Myzel“, schmunzelt Franziska Bauer. „Das Myzel ist dieses Geflecht aus einzelnen Fäden des Pilzes. Was ihr auf dem Waldboden stehen seht ist nur ein kleiner Teil des Pilzes.“ Pilze durchwurzeln den Boden oder wachsen auf Holz und leben meistens mit anderen Pflanzen zusammen: Pilz und Pflanze unterstützen sich gegenseitig.  „Da, da, da! schon wieder Einer!“ Die Schwammerl-Gruppe freut sich. Dank des feuchten Wetters waren schon viele Pilze im Wald zu finden. Gemeinsam mit dem Pilzfachmann Alois Zechmann machten sich die Kinder auf die Suche und stellten fest: Pilze sind nicht nur wichtig für die Pflanzen oder können gegessen werden - man kann mit dem sogenannte Zunderschwamm auch Feuer machen. Beim Pilznamen-Wettbewerb durfte jeder seinen eigenen Pilz aus Naturmaterialien kreieren und ihm einen Namen geben. Den „Kugel-Dubel“, den „Bösen-Robo-Schlumpfinen-Pilz“ oder den „Schlamm-Monster-Pilz“ wird aber sicherlich niemand im Wald finden. Nach drei Tagen Pilzwissen, Spiel und Spaß bekamen die kleinen Pilzexperten feierlich ihre Schwammerl-Urkunde überreicht.

Die nächsten Schwammerltage finden in den Sommerferien statt. Im Hans Eisenmann Haus können Kinder von 1.-3.08.2012 kleine Pilzexperten werden. Im Haus zur Wildnis gibt es dazu die Möglichkeit vom 15.-18.08.2012. Nähere Informationen hierzu geben: Hans-Eisenmann-Haus 08558/96150 bzw. Haus zur Wildnis 09922/50020

Rainer Pöhlmann 

Bildunterschrift:

Schwammerl schmecken: die Teilnehmer der Schammerltage im Hans Eisenmann Haus erriechen die Pilze des Waldes (Foto: NPV)

Weitere Informationen:

Pressefotos allgemein zum Download


Bilder zur aktuellen Pressemitteilung

Freigabeerlaubnis nur in Verbindung mit der jeweiligen Pressemitteilung


Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Elke Ohland

Kontakt:

Tel. +49 8552 9600161
Fax +49 8552 9600100
Email: elke.ohland(at)npv-bw.bayern.de

      Team & Mitarbeiter