Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

08.11.2011
Nr. 177/11
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Besuch der österreichischen Partnerschule Haslach a. d. Mühl im Nationalpark

Gespannt lauschen die Schüler der Partnerschule der 8. Klasse der Hauptschule Haslach aus Österreich der Vorstellung des Wildtiers Wolf durch Nationalpark-Waldführer Josef Resch

Gespannt lauschen die Schüler der Partnerschule der 8. Klasse der Hauptschule Haslach aus Österreich der Vorstellung des Wildtiers Wolf durch Nationalpark-Waldführer Josef Resch

Endlich kommen die Wölfe! Die Sonne kämpft sich gerade durch die Wolken und lockt die Wölfe zu einem ausgiebigen Sonnebad hervor.

Die Schüler der 8. Klasse der Hauptschule Haslach an der Mühl in Oberösterreich freuen sich. Nach einer mehrstündigen Wanderung durch den Nationalpark, bei der sie viele Informationen über den Wolf bekommen haben, werden sie jetzt im Tier-Freigelände des Nationalparkzentrums Falkenstein mit diesem Anblick belohnt.

Die Schülerinnen und Schüler besuchten im Rahmen des Projektes Natur - Mensch - Technik schon zum vierten Mal den Nationalpark. Der Besuch der Bionik-Ausstellung, eine Wanderung im Felswandergebiet sowie ein dreitägiger Aufenthalt im Jugendwaldheim wurden genutzt, um mit den Jugendlichen unterschiedlichste Themen zu behandeln.

So durften sie Gewässeruntersuchungen durchführen, sich beim Geocaching mit GPS-Geräten durch den Wald navigieren oder auch den „Lotus-Effekt“ näher untersuchen. Vielfältige Eindrücke haben sie in den letzten Jahren gesammelt und so den Nationalpark kennen gelernt.

Das Projekt Natur - Mensch - Technik, welches der Nationalpark in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Naturschutzjugend Haslach durchführt, ermöglicht Jugendlichen einen Einblick in die Forschungsarbeit des Nationalparks.

Die Schülerinnen und Schüler können eigenständig Bodenuntersuchungen, Vegetationskartierungen und Versuche zur Bionik durchführen. Sie erfahren, wie man Geoinformationssysteme einsetzen kann oder sich der Klimawandel auch im Nationalpark bemerkbar macht.

Um all dies ermöglichen zu können, wurde am Jugendwaldheim des Nationalparks neben einem Seminarraum auch ein PC- und Experimentierraum geschaffen. „Durch die Förderung im Rahmen des EU-Programmes INTERREG Bayern-Österreich 2007 - 2013 war es weiterhin möglich, unterschiedlichste technische Geräte anzuschaffen und so eine optimale Ausstattung den Jugendlichen zur Verfügung zu stellen“, freut sich Projektleiterin Kirsten Wommer und fügt an: „Das eigenständige Forschen und Experimentieren wird von den Jugendlichen begeistert angenommen.“ Auch die Schulen aus der Nationalparkregion nutzen schon das vielfältige Angebot.

Die Schüler aus Österreich wollen ihre Erlebnisse im Nationalpark in den nächsten Monaten auf einer eigenen Homepage präsentieren.

Bildunterschrift:

Gespannt lauschen die Schüler der Partnerschule der 8. Klasse der Hauptschule Haslach aus Österreich der Vorstellung des Wildtiers Wolf durch Nationalpark-Waldführer Josef Resch.
(Foto: Kirsten Wommer)

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