Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

29.12.2010
Nr. 162/10
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Mit schaurigen Waldgeistern zum Haus zur Wildnis

Die Wilde Jagd vom Unteren in den Oberen Woid KulTOUR in der Waldbahn mit schaurigen Waldgeistern aus dem Wilden Wald um Rachel und Lusen zum Haus zur Wildnis

Schaurige Waldgeister treiben auch im Nationalpark Bayerischer Wald ihr Unwesen, so wissen es überlieferte Sagen. Gefährlich und besonders gruselig wird es vor allem in den zwölf Losnächten zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar. Und um die bösen Geister, die in diesen Nächten ihr Unwesen treiben zu vertreiben, ziehen Bewohner der Ortschaften mit Verkleidungen und Masken unter ohrenbetäubenden Radau durch die Nacht.
Eine besonders wilde und deshalb umso sehenswertere Rauhnachtgruppe sind die rund 30 Akteure der "Koishüttler Lousnacht" aus Neuschönau. Sie verbergen sich hinter wertvollen handgeschnitzten Masken und lassen mit ihrem wilden Treiben und lauter Trommelmusik die Sagengestalten der Region aufleben.
Am Sonntag, 2. Januar zieht die Wilde Jagd mit der Waldbahn von Grafenau über Zwiesel zum Haus zur Wildnis. Nur wer es gruselig mag und keine Angst hat, vor dem Doda-Mo, der Howagoaß, der heiligen Luzei, dem zweigesichtigen Percht, dem gruseligen Woidhausmich, die böse Wöcklin oder dem Glashüttengeist Durandl darf sich an diesem Tag in die Waldbahn wagen. Sie alle treiben ihr Unwesen und vertreiben die bösen Geister der dunklen Nächte.
Start ist am Bahnhof Grafenau um 12:00 Uhr mit der Waldbahn. Ankunft in Ludwigsthal um 13.03 Uhr.
Rückfahrt ab Ludwigsthal um 16.51 Uhr; Ankunft in Grafenau um 17.51 Uhr.
Wer aus Zwiesel die wilden Gesellen auf der Heimfahrt nach Grafenau begleiten will kann mit derselben Waldbahn wieder nach Zwiesel zurück fahren.

Zudem ist noch bis 16.02. die Ausstellung Faszination Natur mit den besten Fotografien aus einem internationalen Fotowettbewerb im Rahmen von NaturVision im Haus zur Wildnis zu sehen.

 

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