Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

12.02.2010
Nr. 017/10
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Klimawandel im Nationalpark

Vortrag im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald

Am Donnerstag, dem 18. Februar findet im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald wieder ein Vortrag aus der beliebten „Wissenschaftlichen Reihe“ der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald statt. Nationalpark-Mitarbeiter Dipl. Geoökologe Burkhard Beudert referiert über den Klimawandel im Nationalpark. Beginn ist um 19.00 Uhr; der Eintritt ist frei.

Die Kommunikationsmedien sind voll von Informationen, die sich mit der vom Menschen durch Treibhausgas-Emissionen verursachten Entwicklung des zukünftigen Klimas, also den Klimaszenarien, befassen.

Diese Informationen, soweit sie diesen Namen verdienen, sind im Allgemeinen ausgerichtet auf das Bedrohungspotential des zukünftigen Klimas für große Tiere, wie z. B. Eisbären, populär in Deutschland als Knuth, und für den Menschen durch extreme Wetterphänomene und Naturkatastrophen, überwiegend in schwierigen Lebensräumen und gerne in fernen Ländern.

Völlig klar ist jedoch, dass dieser Klimawandel auch in unserer Region stattfindet. In seiner regionalen Ausprägung und seinen Auswirkungen wird er jedoch regional nur wenig thematisiert. Dipl. Geoökologe Burkhard Beudert wird nach der Erläuterung von Klimamodellen und Klimaszenarien, wie sie funktionieren und was sie leisten können, ein aus den globalen Klimaszenarien speziell für unsere Region berechnetes regionales Klimaszenario vorstellen.

Die möglichen Veränderungen der wesentlichen Wettergrößen Temperatur und Niederschlag bis zum Jahr 2100 werden dargestellt, ebenso die sich daraus ergebenden Veränderungen des Wasserhaushalts wie Schneebedeckung, Grundwasserneubildung und Abflussgeschehen und Beispiele für die Wirkungen dieser Veränderungen in der Natur.

Dem dargestellten Klimaszenario wird der gemessene Klimawandel gegenübergestellt, so wie er bereits jetzt aus den langfristigen Untersuchungsprogrammen im Nationalpark deutlich wird.

 


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