Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

28.05.2009
Nr. 060/09
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Umfrage zum Hans-Eisenmann-Haus

Hans-Eisenmann-Haus
Foto: Rainer Pöhlmann

Hans-Eisenmann-Haus Foto: Rainer Pöhlmann

Die Nationalparkverwaltung wird im Rahmen der Verbesserungen der Besuchereinrichtungen im Rachel-Lusen-Gebiet bis Ende 2010 die Dauerausstellung im Hans-Eisenmann-Haus grundlegend erneuern und dabei auch das übrige Angebot des Hauses neu überdenken. Anlässlich dieser Neukonzeption hat im Winter gemeinsam mit Nicola Paulson, Studentin für Kulturwissenschaft der Uni Regensburg, eine Fragebogenaktion stattgefunden.
13.000 Fragebögen wurden an die Haushalte zwischen Mauth und Bayerisch Eisenstein verschickt oder lagen in den örtlichen Touristinfos und Landratsämtern für Urlauber und Einheimische bereit und auch im Internet zum Herunterladen.
Erfahren wollte man den Bekanntheitsgrad und die Beliebtheit der verschiedenen Nationalparkeinrichtungen, wie z. B. Besucherzentren, Infostellen, Tier-Freigelände usw., welche Angebote eines Besucherzentrums den Teilnehmern wichtig oder weniger wichtig sind und welche Angebote die Teilnehmer mehr ausbauen bzw. reduzieren würden. Auch die Erwartungen an die Inhalte der neuen Dauerausstellung im Hans-Eisenmann-Haus wurden abgefragt. Zusätzlich gab es die Möglichkeit, Vorschläge für eine Umbenennung des Hans-Eisenmann-Hauses zu machen.
Ein erstes, erfreuliches Ergebnis war die hohe Teilnahme an der Fragebogenaktion: insgesamt konnten 848 Fragebögen, die zu 80 % von Anwohnern stammten, ausgewertet werden. Dies zeigt erneut das hohe Interesse der Bevölkerung an der Einrichtung des Nationalparks und die Bedeutung einer Beteiligung der Bevölkerung an der Entwicklung des Nationalparks.
Die Umfrage zeigt auch, dass die Einrichtungen des Nationalparks im Allgemeinen sehr bekannt und beliebt sind. An der Spitze stehen die beiden Besucherzentren Hans-Eisenmann-Haus und Haus zur Wildnis, die beiden Tier-Freigelände sowie das Waldspielgelände in Spiegelau. Weniger bekannt sind bei Einheimischen wie Besuchern die Infostellen in Mauth, Spiegelau und Frauenau.
Bezüglich der Angebote eines Nationalpark-Besucherzentrums sind den Teilnehmern ein attraktives Außengelände zum Erkunden, viele Angebote und Unterhaltung für Kinder und Junggebliebene sowie Informationen zu Wanderungen, Veranstaltungen und Einrichtungen im Nationalpark besonders wichtig. Viele Teilnehmer wünschen sich außerdem eine attraktive Gastronomie und noch mehr Angebote für Kinder.

Als problematisch sehen viele die Parkgebühren der Besucherzentren. Der Name Hans-Eisenmann-Haus wird unterschiedlich bewertet. Sehr häufig wird angeregt, ihn mit einem Zusatz wie z.B. Nationalpark oder Besucherzentrum zu versehen.

Die vorgesehenen Themen der neuen Dauerausstellung werden von den Teilnehmern durchweg positiv bewertet und begrüßt. Als besonders wichtig werden die Tiere sowie die Auseinandersetzung mit dem Thema Natürliche Waldentwicklung - Waldverjüngung, Kreisläufe, Windwürfe und Borkenkäfer angesehen. Hervorgehoben wurden von den Teilnehmern die Einbeziehung der Bevölkerung bei der Ausstellung oder auch eine umfangreiche und ehrliche Auseinandersetzung mit dem Nationalpark.

Für die Nationalparkverwaltung zeigt die Umfrage somit auch, dass man mit der bisherigen Planung zur Überarbeitung des Besucherangebotes im Hans-Eisenmann-Haus auf einem guten Weg ist.

Foto Hans-Eisenmann-Haus: Rainer  Pöhlmann 

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