Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

09.06.2008
Nr. 86/08
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Leben mit der Grenze: ein Erzählcafe im Wald

Am Samstag, dem 21. Juni lädt die Nationalparkverwaltung im Rahmen ihrer diesjährigen Sonderführungsreihe „Grenzgänger“ zu einem Erzählcafé im Wald beim Hans-Eisenmann-Haus ein. In einer lockeren Erzählrunde, eingebunden in die stimmungsvolle Atmosphäre des Waldes, sollen Geschichten rund um das Leben an der Grenze ausgetauscht werden. Begleitet wird die ca. zweistündige Veranstaltung von Egon Urmann und Norbert Schmid. Der „Böhmerwäldler“ Egon Urmann wurde 1945 in Böhmisch Röhren/?eské Žleby geboren und seine Familie blieb auch nach dem Krieg „drüben“ in Eleonorenhain/Lenora. Für sein großes Engagement als „Brückenbauer“ zwischen Deutschen und Tschechen wurde er im letzten Jahr mit dem „Preis der Hoffnung und Verständigung“ ausgezeichnet. Norbert Schmid stammt aus einer großen Forstfamilie aus Rehberg/Srni, musste seine Heimat als 20-jähriger verlassen und war dann bis zu seiner Pensionierung Nationalparkförster in Finsterau.

Der Wald beim Hans-Eisenmann-Haus ist eine ideale Kulisse für das Erzählcafé. Nach einem kurzen Spaziergang um das Haus und durch das Pflanzen-Freigelände mit einer maximalen Gehzeit von 20 Minuten gibt es unter dem grünen Blätterdach die Erzählrunde bei Kaffee und Kuchen. Alle, die gerne von dieser bewegenden Geschichte der bayerisch-böhmischen Grenze hören wollen und vielleicht auch selber ihre Geschichten erzählen möchten, sind herzlich dazu eingeladen.

Treffpunkt ist um 14.30 Uhr am Hans-Eisenmann-Haus bei Neuschönau.

Bei Regen findet die Runde im Hans-Eisenmann-Haus statt.
Nähere Infos unter 0 85 58 – 96 15-0.

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