Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

Rund um den Lusen

Lusengipfel (Foto: Alice Alteneder)

Wandergebiet Waldhäuser - Lusen

Auf dem Weg zum Urwald von morgen

Gemäß dem Motto „Natur Natur sein lassen“ dürfen sich im Nationalpark Wälder, Moore und Fließgewässer natürlich entwickeln. Prozesse des Werdens und Vergehens können hier ohne menschlichen Eingriff ablaufen. So entsteht eine europaweit einzigartige wilde Waldnatur, bei der beispielsweise auch tote und durch Windwurf gestürzte Bäume in ihrem natürlichen Umfeld verbleiben.

Rundweg Luchs
Gehzeit: ca. 1 3/4 Std. - Länge: 4,2 km - Höhenunterschied: 270 m

Ausgehend von der Waldhausreibe wird leicht bergan nach kurzer Zeit der Pavillon an der Glasarche erreicht. Von dort führt der schnurgerade Sommerweg zuerst mäßig, auf der Himmesleiter steil bergan, direkt zum Lusengipfel. Hier überrascht eine geologische Besonderheit, die als Geotop ausgezeichnet wurde - ein riesiger Steinhaufen ungezählter Granitblöcke. Bei schönem Wetter bietet sich eine grandiose Aussicht. Der Abstieg erfolgt vorbei am bewirtschafteten Lusenschutzhaus über den Winterweg, wo sich auf halbem Weg mächtige Bergahorne und Buchen als Glieder des Bergmischwaldes hinzu gesellen.

Wanderlinie Ranne
Gehzeit: ca. 2,5 Std. - Länge: 4,6 km - Höhenunterschied: 530 m

Vom Rastplatz Fredenbrücke führt der Weg entlang der Kleinen Ohe zur Martinsklause und steil bergauf zum sagenumwobenen Teufelsloch. Die Lebensgemeinschaft am kühlen Bergbach ist geprägt von Farnen und Moosen, aber auch Blütenpflanzen wie die weiße Pestwurz im Frühjahr und der violette Alpenmilchlattich im Sommer säumen den Weg. Über die steilen Steinstufen der Himmelsleiter auf dem Sommerweg wird der Lusengipfel erreicht.

Rundweg Habicht
Gehzeit: ca. 1 Std. - Länge: 3,5 km - Höhenunterschied: 100 m

Der Weg führt unterhalb von Waldhäuser durch die Steinfelsenhäng" wo der Frühling im Nationalpark zuerst einkehrt. Sehr hohe Bäume säumen den Weg, begleitet von herrlichen Felsbastionen - im Frühling überrascht ein vielfältiges Vogelkonzert.

Rundweg Zaunkönig
Gehzeit: ca. 1 3/4 Std. - Länge: 3,9 km Höhenunterschied: 120 m

Der Rastplatz am Feuerwehrhaus in Waldhäuser ist Startpunkt für den Rundweg zur Martinsklause und weiter bis zur oberen Ortsflur von Waldhäuser (Aussichtspunkt). Durch die Ortschaft geht es mäßig steil bergab zum Ausgangspunkt.

Hinweis

Das Angebot an Wanderwegen im Lusengebiet wird ergänzt von mehreren markierten Radwegen. Außerhalb öffentlicher Straßen ist das Radfahren im Nationalpark nur auf markierten Radwegen erlaubt.

Mobil ohne Auto im Nationalpark

Vom 15.05. bis Anfang November erschließen Igelbusse die wichtigsten Ausgangspunkte im Nationalpark im Stundentakt. In Spiegelau und Grafenau besteht Anbindung an die Waldbahn. Siehe dazu auch unsere Übersichtskarte unter "Weiterführende Informationen".

Das Bayerwald-Ticket ermöglicht zu günstigen Tarifen eine gemeinsame Nutzung von Bus und Bahn in der gesamten Nationalpark-Region.