Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Tourenvorschlag

Entlang des Sagwassers zum Tummelplatz




Tourenverlauf:

Sagwassersäge - Sagwasserklause - Tummelplatz - Großalmeyerschloss - Tummelplatz - Sagwassersäge

Informationen: Weglänge: 12,5 km, Gehzeit: 4 Std., Höhenunterschied: 439 m im Anstieg, 439 m im Abstieg, Parkplatz: Sagwassersäge, Igelbus-Haltestelle Sagwassersäge (Finsterau-Bus (Linie 6115)), keine Einkehrmöglichkeit, Info: Mittelschwere Tour

Höhenprofil

Höhenprofil

Tourenbeschreibung:

Pictogramm Hauptwanderweg Von der Igelbus-Haltestelle Sagwassersäge (770 m ü. NN) beginnen wir unsere Wanderung zunächst ein kurzes Stück entlang der Teerstraße nach Nordosten zum Parkplatz Sagwassersäge (Radwegmarkierung). Am Parkplatz folgen wir der Markierung "Hauptwanderweg" (in Richtung NP-Zentrum Lusen). Wir überqueren zunächst das Sagwasser auf einer Holzbrücke und wandern dann leicht aufwärts durch den abwechslungsreichen Mischwald, bis wir auf eine Kreuzung treffen.
Pictogramm Rundweg Rippenfarn Dort biegen wir nach rechts ab und folgen der Markierung ‚Rippenfarn‘. Bald trifft der Weg wieder an den Bach, dessen Verlauf wir längere Zeit folgen. Nach etwa einer dreiviertel Stunde erreichen wir die Sagwasser-Klause (945 m ü. NN.). An dem idyllischen Weiher können wir uns eine kurze Rast gönnen, ehe wir weiter leicht bergan wandern. Nach einiger Zeit gelangen wir schließlich an eine Kreuzung.
Pictogramm Grünes Dreieck Wir biegen mit der Markierung ‚Grünes Dreieck‘ nach rechts ab in Richtung Tummelplatz. Nach einer kleinen Senke zieht sich der Weg lange Zeit parallel zum Hang und bietet abwechslungsreiche Waldbilder. Einige Zeit später gesellt sich von rechts ein Weg (Markierung ‚Arnika‘) zu uns. Dies wird unser späterer Abstieg. Zunächst wandern wir jedoch noch ein kurzes Stück geradeaus, bis sich der Tummelplatz, eine ehemalige Hochweide, vor uns öffnet (1140 m ü. NN).
Pictogramm Arnika Am Tummelplatz bietet sich die Möglichkeit eines kurzen Abstechers auf das Großalmeyerschloss. Bei gutem Wetter werden wir für den etwa zehnminütigen Aufstieg mit großartigen Blicken auf den Lusen und die Umgebung belohnt. Der Steig beginnt direkt an der Tummelplatzhütte und führt an einer Informationstafel vorbei in den Wald. Auf den letzten Metern zum Gipfel des markanten Aussichtsfelsens (1196 m ü. NN) ist etwas Trittsicherheit erforderlich (Achtung, bei Nässe rutschig!)

Auf demselben Weg geht es zurück zum Tummelplatz. Von dort wandern wir mit dem ‚Grünen Dreieck‘ ein kurzes Stück zurück auf dem uns bereits bekannten Weg bis zu einer Gabelung.

Hier halten wir uns links und folgen der neuen Markierung ‚Arnika‘ in Richtung Parkplatz Sagwassersäge. Der Weg führt sanft bergab und kreuzt nach einiger Zeit einen Forstweg. Weiter geradeaus geht der Weg in einen Pfad über und bringt uns schließlich zurück zum Parkplatz. Von hier führt uns die Teerstraße vom Anfang der Tour zurück zur Igelbus-Haltestelle Sagwassersäge, dem Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung (770 m ü. NN).

Wissenswertes

Klause Als „Klause“ oder „Schwelle“ werden künstliche Stauseen bezeichnet, die besonders im 19. Jahrhundert für die Holztrift erbaut wurden. Mit Hilfe ihres Wassers schwemmte man die in die damals begradigten Bergbäche eingeworfenen Baumstämme aus dem Wald hinaus. Heute stehen die meisten Klausen unter Denkmalschutz.
Tummelplatz Der Tummelplatz wurde früher, seit Beginn des 19. Jahrhunderts, als Weidefläche genutzt, bis die Beweidung in den 1950er Jahren aufgegeben wurde. Solche Hochweiden werden auch als „Schachten“ bezeichnet. Dort befindet sich auch die hölzerne Tummelplatzhütte, welche ursprünglich als Försterwohnhaus diente. Heute befindet sich das Haus im Besitz der Nationalparkverwaltung und wird als Forschungsstation genutzt.
Groß-
almeyer-
schloss
Das Großalmeyerschloss, auch Hohlstein genannt, ist ein Felsgipfel mit einer Höhe von 1.196m. Vom hoch über dem Reschbachtal gelegenen Felsen bieten sich dem Wanderer tolle Ausblicke nach Finsterau, Freyung und hinüber zu Rachel und Lusen, den beiden höchsten Gipfeln im Nationalpark.

Hinweise

Pictogramm Herabfallende Bäume Zu den typischen Gefahren im Nationalpark gehören umstürzende Bäume und herabfallende Äste - denn hier wird das natürliche Werden, Wachsen und Vergehen in den Lebensgemeinschaften geschützt.
Die Benutzung der Wege erfolgt auf eigene Gefahr!
Pictogramm Wegegebot Wegegebot in bestimmten Bereichen des Nationalparks zum Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten
Pictogramm Gute Ausrüstung Immer für gute Ausrüstung sorgen: Karte, festes Schuhwerk, Trinken, Erste-Hilfe-Set, Schlechtwetterkleidung

Weiterführende Informationen