Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Windwurf-Erlebnispfad

Windwurf (Foto: Hußlein)

Im Januar 2007 hat ein starker Sturm auf den Kuppen rund um den Großen Falkenstein großflächig Bäume entwurzelt und umgeknickt. Die meisten dieser Flächen liegen in der Entwicklungszone des Nationalparks, in der umgebrochene Fichten entnommen werden, um dem Borkenkäfer seine Nahrungsgrundlage zu entziehen.

Die Zielsetzung des Nationalparks lautet aber: Natur Natur sein lassen. Ab 2027 wird dies auf 75% der Fläche des Nationalparks umgesetzt sein.

Was für den Menschen wie eine Katastrophe wirkt, ist für die Natur lediglich ein Ereignis - verbunden mit Veränderungen, nicht mit Zerstörung. Viele Tierarten - wie Reh, Schwarzspecht und Habichtskauz - profitieren von diesen Veränderungen des Lebensraumes Wald.

Die toten Bäume sind nicht nutzlos - sie bieten dem jungen Wald Nährstoffe und Schutz vor dem Gefressenwerden.

Auf einem ca. 500 m langen Erlebnisweg wollen wir Ihnen näherbringen, was es bedeutet, das umgefallene Holz liegen zu lassen.

Lassen Sie sich überraschen von den neuen Ein- und Ausblicken, die Ihnen das Sturmereignis ermöglicht.