Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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„Natur für alle“ im Nationalpark Bayerischer Wald

Barrierefreiheit im Nationalpark (Foto: Maria Hußlein)

Natur erleben

Wegeleitsysteme für blinde und stark sehbehinderte Personen sind auf den Wegen des Nationalparks nicht vorhanden, so dass die Erkundung der Natur nur in Begleitung möglich ist. Je nach Fitness sind in Begleitung aber praktisch alle Wege und Einrichtungen nutzbar.

In den Nationalparkgemeinden gibt es im Winter gespurte Loipen mit unterschiedlicher Länge und unterschiedlichem Schwierigkeitsgraden(Skilanglaufzentren in Zwieslerwaldhaus, Spiegelau, Mauth und Finsterau). Verlauf im Randbereich des Nationalparkes, an der Nahtstelle zwischen Kulturlandschaft und wilder Waldnatur.

Für sportliche Rollstuhlfahrer, ggf. mit Begleitung und / oder elektrischem Antrieb, sind prinzipiell außer den im Folgenden beschriebenen Wegen auch viele Fahrradwege - vorwiegend im Rachel-Lusen-Gebiet - nutzbar. Soweit die Wege nicht durch Maßnahmen zur Borkenkäferbekämpfung (Aufarbeitung und Abtransport des befallenen Holzes) stark in Mitleidenschaft gezogen sind, sind sie durchgängig befestigt und meist als wassergebundene Decke ausgeführt. Zu beachten ist allerdings, dass auf diesen Wegen der Radverkehr Vorrang hat und insbesondere in Richtung bergabwärts mit schnell fahrenden Radlern zu rechnen ist. Eine Begleitperson wird für Ausflüge in den Nationalpark grundsätzlich empfohlen.

Bitte informieren Sie sich am Besten vor Ihrem Besuch bei unseren Nationalparkzentren und Informationsstellen (siehe Ansprechpartner) über den aktuellen Zustand der Wege.

Zwieslerwaldhaus


Rundweg Ameise

Symbol Rundweg AmeiseEinstiegspunkt: Igelbus-Haltestelle, Parkplatz Zwieslerwaldhaus.

5 km langer barrierearmer Rundweg um die Ortschaft. Teilweise befestigte Wege, teilweise Erdwege mit Engstellen und Wurzeln, tangiert Urwaldgebiet Mittelsteighütte

Rundweg Schwarzstorch

Symbol Rundweg SchwarzstorchEinstiegspunkt: Igelbus-Haltestelle, Parkplatz Brechhäuselau.

Teilstück von Zwielserwaldhaus zum Schwellhäusl (Ausflugsgaststätte), steiles Gefälle und kräftiger Anstieg gleich zu Beginn des Weges, danach einfacherer Verlauf, wassergebundene Decke, tangiert Hans-Watzlik-Hain (Rückweg entlang des Schwellgrabens nur eingeschränkt geeignet, da Erdweg mit Engstellen und Wurzeln).

Radweg Nr. 2

Symbol RadwegEinstiegspunkt: Igelbus-Haltestelle, Parkplatz Deffernik.

Teilstück vom P Deffernik zum Schwellhäusl (Ausflugsgaststätte) entlang der Deffernik und dem Schmalzbach, ebene Strecke auf ganzer Länge, wassergebundene Decke. Länge gesamt (Hin- und Rückweg) ca. 8 km.

Lindberg


Rundgang Wildtiere

Symbol Rundgang WildtiereEinstiegspunkt: Waldbahn-Haltepunkt und Parkplatz Ludwigsthal.

Rundweg zum Haus zur Wildnis mit Möglichkeit zur Besichtigung der Steinzeithöhle (allerdings wenig Lichteinfall, unebene Oberfläche und Engstellen im Inneren) und Einsicht in die Tiergehege von Urrind, Wildpferd, Luchs und Wolf.

Teilweise kräftige Steigungen, wassergebundene Decke, Einsicht in die Gehege weitgehend transparent (aber in Teilbereichen holzverkleidete Brüstungen), Aussichtspunkte über Rampen oder ebenerdig zu erreichen (Ausnahme: Aussichtsturm).

Barrierefreies WC am Parkplatz und im Haus zur Wildnis.
Führungen Steinzeithöhle nach Voranmeldung.

Böhmweg

Symbol BöhmwegEinstiegspunkt: Igelbus-Haltestelle Zwieselerwaldhaus Abzweig Wildniscamp und Parkplatz Zwieslerwaldhaus.

Zwieslerwaldhaus bis zum Grenzübergang Ferdinandsthal, weitgehend wassergebundene Decke, teilweise aber neu grob aufgeschottert, Profil stark wechselnd. Länge gesamt (Hin- und Rückweg) ca. 7 km, Höhenunterschied: 100 m.

Rundweg Forelle

Symbol Rundweg ForelleVariante 1 - Einstiegspunkt: Igelbus-Haltestelle und Parkplatz Spiegelhütte. Teilstück nach Scheuereck (Ausflugsgaststätte und neues Hirschgehege) und zurück. Länge gesamt (Hin- und Rückweg) ca. 3 km.

Variante 2: Weiter an der Ausflugsgaststätte Scheuereck vorbei und dem Rundweg Forelle über die Bauhüttenbrücke bis Igelbus-Haltestelle und Parkplatz Weiße Brücke folgen. Länge gesamt (einfache Strecke) ca. 4,6 km.

Neuschönau


Tierfreigelände - Gehegerundweg

Symbol GehegerundwegEinstiegspunkt: Igelbus-Haltestelle, Parkplatz P 1 (mit barrierefreiem WC) des Nationalparkzentrum Lusen.

7 km langer barrierearmer Rundweg zu den Tiergehegen. Einzelne Steigungen bis zu 10 %, wassergebundene Decke.
Gehegeeinzäunung teils transparent mit Drahtgeflecht , teils noch holzverkleidete Brüstungen (bis zu 1,2 m hoch), Aussichtspunkte teilweise nur über Treppen erreichbar.

Barrierefreie Toiletten entlang des Weges.
Weitere Einstiegspunkte und verschiedene Wegemöglichkeiten vorhanden.

Pflanzen- und Gesteins-Freigelände - Rundweg Pflanzen-Freigelände

Symbol Rundweg Pflanzen-FreigeländeEinstiegspunkt: Igelbus-Haltestelle, Parkplatz P 1 (mit barrierefreiem WC) des Nationalparkzentrum Lusen.

1 km langer barrierefreier Rundweg durch das Pflanzen-Freigelände mit Tast- und Riechmauer (ca. 30 verschiedenen Pflanzen zum Tasten, Riechen und teilweise auch Schmecken, Beschriftung in 3 cm großer gravierter Schrift auf Holztafeln sowie in Brailleschrift zum Befühlen) und Gesteins-Freigelände, wassergebundene Decke, einzelne querlaufende Holzrinnen zur Wasserführung.

Barrierefreies WC im Hans-Eisenmann-Haus.

Spiegelau


Waldspielgelände - Rundweg Tagpfauenauge

Symbol Rundweg TagpfauenaugeEinstiegspunkte: Parkplatz Hüttenberg und Parkplatz Waldspielgelände.

2 km langer barrierearmer Rundweg mit Spiel- und Naturerlebnisbereich, Partnerschaukel, Naturklänge, Barfuß- und Tastpfad, Waldwiese und Grillplatz..

Wassergebundene Decke und Erdweg teilweise mit Engstellen und Wurzelwerk, Höhenunterschied von 50 m.

Rundweg Feldhase

Symbol Rundweg FeldhaseEinstiegspunkt: P+R / Igelbus-Haltestelle Spiegelau.

6 km langer barrierearmer Rundweg über Fatimakapelle, Klingenbrunn und zurück nach Spiegelau am Campingplatz vorbei.

Wassergebundene Decke, Höhenunterschied von 90 m.

Seelensteig

Symbol Faltblatt SeelensteigEinstiegspunkt: Igelbus-Haltestelle Seelensteig

1,3 km langer Holzsteg, nur teilweise mit Geländer. Hindernisse sind mit Treppen und Brücken überbaut, um zu demonstrieren, dass die ungestörte Walddynamik hier Vorrang hat.

Unterschiedlichste Waldbilder, die auch mit Ohren und Händen erfasst werden können: Rauschen des Bergbaches, aufgeklappte Wurzeln und umgestürzte Bäume zum Greifen nah, vielfältige Vogelstimmen, unterschiedliches Blätterrascheln und vieles mehr.

Mauth-Finsterau


Reschbachstraße

Symbol RadwegEinstiegspunkte: Igelbushaltestelle / P+R Mauth oder Parkplatz Jägerstraßl.

8 km lange barrierearme Strecke auf dem Nationalpark-Radweg entlang des Reschbachs bis zum Freilichtmuseum Finsterau, von dort Rückfahrtmöglichkeit mit Igelbus bis P+R Mauth.

Asphaltierter Weg, Höhenunterschied von 160 m.

Reschbachklause

Symbol RadwegEinstiegspunkte: Igelbus-Haltestelle / Parkplatz Schwellgraben (ab hier 200 m langer Anstieg von 25 Höhenmetern) oder Parkplatz Muckenloch.

1,2 km lange barrierearme Strecke auf einem Radweg bis zur Reschbachklause.

Wassergebundene Decke, Höhenunterschied von 40 m.