Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Jugendwaldheim Wessely Haus

Bionik-Projekt (Foto: NPV)

Programme

Angebote für Schulklassen

Lernen mit allen Sinnen

Das Angebot an Halb- und Ganztägigen Veranstaltungen für Schulklassen erfreut sich großer Beliebtheit. Nationalparkmitarbeiter und ausgebildete Nationalpark - Waldführer begleiten die Schüler/innen bei Ihren Erlebniswanderungen und Veranstaltungen.

Den ganzen Tag draußen in der Natur sein, auf dem Waldboden liegen, in den Kronenraum der Bäume sehen, das Leben in umgefallenen toten Bäumen bestaunen, durch die Höhlen eines Stelzenwurzlers kriechen, die Stille des Waldes genießen oder Bergbach und Tümpel erkunden, sich mit GPS - Geräten auf Schatzsuche begeben oder mit Hilfe von Telemetrie Luchs oder Rothirsch aufspüren. Dies alles und noch mehr kann man bei einem „Unterrichtstag“ im Nationalpark erleben.

Lernen im Nationalpark heißt Natur erleben mit allen Sinnen, Lernen mit Herz, Hand und Kopf. Die Schüler staunen, beobachten, hören, fühlen, tasten, riechen, sie schmecken und hören. Sie sind mit ihrem ganzen Körper dabei und nicht nur mit dem Kopf. Es ist eine Mischung aus Erleben, aus Geführt werden und eigenen Aktivitäten.

Tagesveranstaltungen

Nationalparkerlebnistage

Die Nationalparkerlebnistage dauern in der Regel 3-4 Stunden, aber auch bis zu 6 Stunden, je nach Alter der Schüler/innen und Thema. Diese Tage werden in betreuungsintensiven Kleingruppen (max. 10-12 Schüler) durchgeführt.

Es werden alle Sinne gefordert und gefördert, die sie brauchen um den Nationalpark erleben und erfahren zu können. Auch Kleinigkeiten und Unscheinbares können zur Sensation werden. Nicht nur Kenntnisse sollen vermittelt werden, sondern auch Erlebnisse. Es bedeutet die vielfältigen Natureindrücke mit allen Sinnen zu verarbeiten, sie zu „begreifen“, zu riechen und zu schmecken.

Den Schülern wird die Möglichkeit geboten, Ruhe zu erleben und dadurch bewusster die Schönheiten der Natur aufzunehmen. Intensive Natur- und Gemeinschaftserlebnisse sind allen Angeboten gemeinsam.

Für die Grundschulen steht das spielerische Element im Vordergrund. Ab der 5. Jahrgangsstufe rückt immer mehr das fachliche Wissen um die Nationalpark-Philosophie, die Akzeptanz und den Lebensraum Wald in den Mittelpunkt und wird eingebettet in den Prozess des Erlebens und Erfahrens.

Auch können mit fortschreitendem Alter der Schüler meditative Aspekte, die zum Nachdenken anregen sollen, mit in den Vordergrund treten. Spiele und Aktionen treten zurück.

Das vielfältige, altersangepasste Angebot macht es den Kindern und Jugendlichen möglich, im Laufe ihrer „Schulkarriere“ mehrmals an Veranstaltungen teilzunehmen.

Mehr Informationen zu den Angeboten im einzeln finden Sie unter "Weiterführende Informationen".

Wochenprogramme

Wochenprogramme im Jugendwaldheim

Für den Wochenaufenthalt bieten wir sowohl Standard- als auch Projektwochen an.

       Ausstattung und Verpflegung im Jugendwaldheim

In einer Standardwoche erleben die Schüler auf Wanderungen und Exkursionen die Schönheiten des Nationalparks und lernen durch viele Aktivitäten, wenn irgend möglich im Freien, die Nationalparkidee "Natur Natur sein lassen" kennen.

Das Motto „Lernen macht Freude“ findet hier im Jugendwaldheim seine Anwendung. Den ganzen Tag draußen sein, auf dem Waldboden liegen, in die Kronen der Bäume schauen, auf Baumstümpfen sitzen, das Leben in umgefallenen Bäumen bestaunen, Tiere beobachten, durch die Höhlen eines Stelzenwurzlers kriechen, die Stille des Waldes genießen, durch natur belassene Gebiete wandern, Besuchereinrichtungen des Nationalparks und der Region, wie das Hans-Eisenmann-Haus oder das Freilichtmuseum, besuchen.

Die Standardwoche im Jugendwaldheim zielt auf Erleben und Kennenlernen des Nationalparks und seiner Philosophie sowie auch den damit verbundenen Konflikten ab.

Die Standardwoche besteht meist aus unterschiedlichen Modulen des Angebotes an Tagesveranstaltungen – die je nach Klassenstufe, Schulart und Alter der SchülerInnen miteinander kombiniert werden. Da der Nationalpark ohne sein Umfeld nicht existieren kann, fließen auch Geschichte und Kultur der Region mit ein. So kann z. B. ein Besuch beim Glasmacher, im Freilichtmuseum Finsterau oder in den Infozentren eingeplant werden – welche auch Schlechtwetteralternativen darstellen.

Ebenso kann das freie Gestalten mit Naturmaterialien, der Umgang mit Natur ein weiterer Baustein im Wochenprogramm sein. Ein besonderes Highlight stellt die ganztägige Wanderung zum Lusen – mit Erzählungen über seine Entstehung und seine besondere Waldentwicklung hin zur Waldwildnis dar.

Bei einer Projektwoche arbeiten die Teilnehmer eigenständig an einem selbst gewählten Projekt. Dies ermöglicht längere intensive Beschäftigung mit dem ausgesuchten Thema, das natürlich aus dem Bereich Nationalpark stammen muss. Für die Betreuung und die Programmgestaltung im Nationalpark sind von der Nationalparkverwaltung geschulte Mitarbeiter verantwortlich, für die Betreuung im Haus (vor allem abends) und die Einhaltung der Hausordnung die Lehrkräfte und Gruppenleiter.

Im Rahmen des Projektes Natur-Mensch-Technik besteht auch die Möglichkeit Wochenprogramme zu buchen – diese Programme sind für Teilnehmer ab der 6. Klasse bis hin zur Oberstufe aller Schultypen geeignet.

So präsentiert sich heute ein modernes und ökologisch ausgerichtetes Jugendbildungshaus mit einem vielfältigen pädagogischen Angebot zur Erkundung des Nationalparks und zum Erleben und Erfahren von Natur.

Ansprechpartner für Schulklassen im Rachel – Lusengebiet:

Jugendwaldheim
-Wessely-Haus –
Rita Gaidies
Glashütte 48 – 49
94545 Hohenau

Tel. +49 8558 96050 oder
Tel. +49 8558 960513
Fax. +49 8558 960522
Email: jugendwaldheim(at)npv-bw.bayern.de oder
rita.gaidies(at)npv-bw.bayern.de

Externer Link: www.boehmerwaldnatur.at Logo Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung