Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Der Luchs - zurück in unseren Wäldern

LTitelbild: Orthophotomosaik ("Gründarstellung" aus Colorinfrarot) als berechnete 3D-Visualisierungehrerheft

Ein Luchs hatte das Fleisch eines alten Mannes aufgefressen. Der Alte war verärgert und strafte den Luchs: er riss ihm den Schwanz aus, Stieß den Kopf gegen einen Felsen, zog seinen Körper auseinander. „So sollt ihr Luchse immer aussehen“, sagte der Alte. Und deshalb sehen Luchse auch heute noch so aus: Stummelschwanz, gedrungener Schädel und eine lange schlanke Figur. Diese Entstehungsgeschichte des Luchses entstammt einer Sage der Schwarzfuß-Indianer.

Auch in unseren Wäldern ist der Luchs wieder heimisch. Umfragen haben gezeigt, dass der Luchs von der Bevölkerung willkommen geheißen wird. Er ist ein regelrechter Sympathieträger und wird oft mit wilder Waldnatur in Verbindung gebracht. Auf der anderen Seite gibt es in gewissen ländlichen Regionen, vor allem in der Jägerschaft immer noch Vorbehalte gegen den Jäger auf leisen Pfoten. Sachbezogene Informationen über diese faszinierende Katze sind daher wichtig und ein Schlüssel für seine Akzeptanz.

Mit dem von der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald mitentwickelten Lehrmaterial kommt der Luchs nun in die Schule. Er darf Thema sein in Heimat- und Sachkunde, Mathematik und Sport. Das Heft bietet viele Möglichkeiten den Luchs in den Unterricht zu integrieren oder ein eigenes Projekt daraus zu entwickeln. Wie der Luchs zu seinem Aussehen kam beschreibt die Sage sehr schön. Wie die biologischen Zusammenhänge sind, erklärt das Lehrmaterial anschaulich für Lehrer und Schüler.

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