Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Karol Kaliský, Slowakei

Karol Kaliský

Erlauben Sie, dass ich mich vorstelle..

Ich bin in einer Försterfamilie aufgewachsen und in der Jugend habe ich mit meinem Bruder viel Zeit mit Erkunden der umliegenden Natur verbracht. Nach dem Gymnasium studierte ich Forstwirtschaft in Zvolen. Danach arbeitete ich zwei Jahre im Tatra National Park an einem Projekt zum Schutz der dortigen Gamspopulation, danach als Forsteinrichter und von 2002 bis 2007 als Förster in der Nationalparkverwaltung Hohe Tatra.

Zum Naturschutz, der für mich viel mehr als nur ein Hobby bedeutet, bin ich dank meinen Eltern gekommen. Vor allem meine Mutter wurde mir zum Vorbild, da sie im Naturschutz professionell arbeitete, aber auch der Vater, der als Förster und Jäger bei seinen Begehungen den „anderen“ Wald bevorzugte – einen anderen als den, den wir alle um uns sehen und deswegen für den normalen halten.

Schon als zehnjähriger Junge habe ich wahrgenommen, dass der Wald, in dem vor meinen Füßen noch der Auerhahn hochflog, die Heidelbeeren mir noch bis zu den Hüften reichten und die alten Bäume noch mit dunkelgrünem Moosteppich bewachsen waren, beeindruckend, angenehm, überzeugend ...und zugleich sehr selten geworden war.

Diesen Wald habe ich sehr gemocht und ich habe auch gesehen wie er geschlagen wurde, wie eine Seilbahn die letzen mächtigen Tannen und Buchen aus einem Tal brachte und danach zu einem leeren Meer aus Fichten wurde.

Das alles hat zu meinen weiteren Lebensschritten beigetragen, die nie unbewusst waren. Ich hatte Forst studiert und merkte allmählich, dass die Schule selber ein Kern vieler Probleme war. Später wählte ich ein Beruf, der mich mit praktischen Erfahrungen wappnete und so kam ich nach und nach zu einer Philosophie die mich zu konkreten Schritten beim Schutz wilder Natur brachte...

Mit dem Fotografieren der wilden Natur habe ich im Jahr 1995 angefangen. Nach meinen ersten Erfahrungen mit analoger Fotografie und mit digitalen Kompaktkameras habe ich mich für die Spiegelreflexkamera Canon 40D entschieden, ich benutze vorwiegend ein Teleobjektiv 400 mm Brennweite und Blende 5.6 und ein Objektiv für Makroaufnahmen 100 mm Brennweite und Blende 2.8

Somit habe ich endlich eine Ausrüstung gefunden, die es mir erlaubt die einmaligen Augenblicke meines Lebens in der Natur nicht nur einzufangen, sondern auch so darzustellen wie ich sie sehe und spüre.







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