Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

  • Druckversion

Rechtsgrundlagen

Die Verordnung für den Nationalpark Bayerischer Wald legt als Schutzzweck des Gebietes fest, "eine für Mitteleuropa charakteristische, weitgehend bewaldete Mittelgebirgslandschaft mit ihren heimischen Tier- und Pflanzengesellschaften, insbesondere ihren natürlichen und naturnahen Waldökosystemen zu erhalten, das Wirken der natürlichen Umweltkräfte und die ungestörte Dynamik der Lebensgemeinschaften zu gewährleisten sowie zwischenzeitlich ganz oder weitgehend aus dem Gebiet zurückgedrängten Tier- und Pflanzenarten eine artgerechte Wiederansiedlung zu ermöglichen".

Zum Schutz der frei lebenden Pflanzen- und Tierwelt sowie zur Regelung des Besucherverkehrs gelten im Nationalpark zusätzliche Regelungen:

  • Verordnung über die Einschränkung des Betretungsrechts im Nationalpark Bayerischer Wald vom 24. 07.1997.
  • Verordnung über das Wildschutzgebiet für Auerwild im Nationalpark Bayerischer Wald vom 29.03.1982.
  • Verordnung des Landratsamtes Freyung-Grafenau über die Wildschutzgebiete „Riedlhäng“ und „Neuhüttenwiese“ im Nationalpark Bayerischer Wald vom 05.01.1981 i.V. mit der Änderungsverordnung vom 13.11.1990.
  • Verordnung des Landratsamtes Regen über die Wildschutzgebiete „Ahornschachten“ und „Auwald“ im Nationalpark Bayerischer Wald vom 16.10.1984.

Für die im Nationalpark gelegenen Enklaven und sein Vorfeld gelten die Bestimmungen der Rechtverordnung über das Landschaftsschutzgebiet „Innerer Bayerischer Wald“ in der Fassung vom 17.02.2006.