Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Projektgebiet


Der Nationalpark Bayerischer Wald, rund um die Bayerwaldberge Falkenstein, Rachel und Lusen, liegt direkt an der Grenze zu Tschechien. 1970 gegründet ist er als ältester Nationalpark Deutschlands Vorreiter für die bundesweit geltende Nationalpark-Philosophie „Natur Natur sein lassen“. Auf gut 240 Quadratkilometern schützt er eine meist bewaldete Mittelgebirgslandschaft mit ihren für Mitteleuropa charakteristischen Tier- und Pflanzengesellschaften, die sich hier nach ihren eigenen Gesetzen entwickeln können.

Der Nationalpark Bayerischer Wald wurde 1998 zum Natura 2000-Schutzgebiet. Auf europäischer Ebene ist er ein wichtiger Baustein im Natura 2000-Biotopverbund, da er zum Schutz seltener prioritärer Lebensräume wie Moore, Moorwälder oder den artenreichen Borstgrasrasen der Schachten beiträgt. Zudem bietet er Rückzugsräume für bedrohte Arten wie Schwarzstorch, Mühlkoppe oder Hochmoorlaufkäfer.

Die obenstehende Grafik zeigt die Verteilung der Projekt-Maßnahmen über die Nationalparkfläche. Durch Klicken auf die Karte, wird diese vergrößert angezeigt.