Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Arten- und Biotopschutz

Frosch (Foto: Karol Kaliský)

Amphibien

Der Nationalpark Bayerischer Wald ist für die wechselwarmen Amphibien aufgrund seiner montanen Lage, und dem damit verbundenen rauen Klima, ein Grenzlebensraum. Positiv wirken sich jedoch die Unzerschnittenheit seiner Landschaft und das hohe Angebot an natürlichen Nischen aus.
Es sind insgesamt 5 Arten sicher im Nationalparkgebiet nachgewiesen: Bergmolch, Teichmolch, Erdkröte, Grasfrosch und Feuersalamander.

Amphibien sind heute global wie lokal v. a. durch direkte Lebensraumzerstörung, Umweltbeeinträchtigungen wie Gewässerversauerung und Klimaerwärmung, Krankheiten und Straßenverkehr gefährdet.

Zur Bestandssicherung wurden in der Vergangenheit mehrere Tümpel und Teiche an der Peripherie inner- und außerhalb des Nationalparks angelegt, die von den Amphibien als Laichplätze genutzt werden. Im Zuge von Renaturierungsmaßnahmen sollen weiterhin die Voraussetzungen für die Entstehung natürlicher Laichmöglichkeiten und barrierefreier Verbindungen in den Biotopen geschaffen werden. In Bereichen bekannter Straßenquerungen im Zuge von Laichwanderungen werden von der Nationalparkverwaltung entsprechende Schutzmaßnahmen (Amphibienschutzzäune) ergriffen.

Foto: Frosch (Bildautor: Karol Kaliský)