Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

  • Druckversion

World-Ranger-Day

World Rangers Day

25 aufgeregte und neugierige Kinder25 aufgeregte und neugierige Kinder


Der Nationalpark Bayerischer Wald informiert am World-Ranger-Day und beteiligt sich an internationaler Spendenaktion für getötete Ranger

• Am 31. Juli am Hans-Eisenmann-Haus
• Am 6. und 7. August am Haus-zur-Wildnis am Junior-Ranger-Stand
(Woid-Wejd-Veranstaltung)

Nach Informationen der Internationalen Ranger Federation (IRF) werden jedes Jahr Ranger bei der Ausübung ihrer Pflichten durch Angriffe verletzt oder getötet. Etliche sterben durch Unfälle im Rahmen der Ausübung ihrer gefährlichen Arbeit. Jeden 3. bis 4. Tag stirbt ein Ranger im Rahmen seiner Dienstausübung.

Weltweit schützen Rangerinnen und Ranger die letzten natürlichen Lebensräume und vermitteln Gästen die Bedeutung unserer Schutzgebiete. Ein wertvoller und wichtiger Beruf, der in vielen Ländern echte Risiken birgt: Ranger werden von Wilderern oder Naturschutzgegnern umgebracht, von Tieren getötet oder sterben durch Unfälle.

Im Jahr 2007, am 15. Jahrestag ihrer Gründung, hat die IRF zusammen mit der Stiftung „The-Thin-Green-Line-Foundation “ den World Ranger Day ins Leben gerufen – um künftig jedes Jahr am 31. Juli der Opfer zu gedenken, aber auch um die wichtige Arbeit der Rangerinnen und Ranger in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Auch in diesem Jahr hat der Bundesverband Naturwacht, Mitglied der IRF, dazu aufgerufen, die weltweite Spendenaktion zugunsten der Hinterbliebenen getöteter Ranger-Kollegen deutschlandweit zu unterstützen.

Weltweit bieten Rangerinnen und Ranger am 31. Juli in ihren jeweiligen Schutzgebieten Informationen an und sammeln Spenden für die Hilfsaktion. Die IRF wird beim World Ranger Day von 63 Verbänden, Vereinen und Einzelpersonen unterstützt. Auch Prinz William von England und die bekannte Primaten-Forscherin Jane Goodall schätzen die wertvolle Arbeit der Rangerinnen und Ranger und engagieren sich seit vielen Jahren für den World Ranger Day.

Die weltweite Ranger-Gemeinschaft trauert 2016 um 107 im Dienst ums Leben gekommene Ranger. Hinzu kommen 19 Schutzgebietsbetreuer, deren Tod zum Stichtag des World-Ranger-Days 2015 noch nicht bekannt war. Es ist von einer nicht unerheblichen Dunkelziffer auszugehen!

Der Erlös der Sammelaktion geht direkt an die „The-Thin-Green-Line-Foundation“, eine Stiftung der IRF. Von dort fließt da Geld direkt an die Familien getöteter Ranger. Zudem werden aus den Mitteln Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung gestellt, wie beispielsweise Mückenschutz zur Malaria-Prävention.

Weitere Informationen:

      International Rangers

      Thin Green Line