Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Forstrechte

Bei der Borkenkäferbekämpfung anfallendes Holz muss rasch aus dem Wald abtransportiert werden (Foto: Franz Baierl)

Im Nationalpark bestehen noch Rechte Dritter an der Holznutzung („Forstrechte“). Im Falkenstein-Rachel-Gebiet haben noch 22 Anwesen 9 Bau-, 14 Brenn-, 4 Stecken- und 1 Abfallholzrecht mit zusammen rd. 610 fm bzw. rm pro Jahr. Im Rachel-Lusen-Gebiet gibt es noch 5 Anwesen mit Brennholzrechten (Umfang insgesamt 269 rm pro Jahr), sowie 4 Bauholzbedarfsrechte.

Im Falkenstein-Rachel-Gebiet liegen die Rechte in den Berechtigungsbezirken „Zwieseler Holz- und Streurechte“, „Gespet“ und „Scheuereck“, im Rachel-Lusen-Gebiet in den Berechtigungsbezirken „Kirchl“ und „Schönbrunnerhäuser“.

Die im Nationalpark bestehenden Forstrechte sollen auf freiwilliger Basis ehestmöglich abgelöst oder auf staatliche Waldflächen außerhalb des Nationalparks verlegt werden. Sofern dies nicht möglich ist, soll eine Abgewährung der Rechte in Geld oder über anfallendes Borkenkäferholz im Randbereich bzw. Holz aus Pflegemaßnahmen in der Erholungszone erreicht werden