Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

Forschung im Nationalpark Bayerischer Wald

Erforschung der Ökologie von Luchs und Reh im Bergwaldökosystem

besenderter Luchs (Foto: Rall)

Projektlaufzeit: 2009-2012
Projektbearbeiter: Thorsten Zeppenfeld, Kathrin Mayer, Miriam Traube, Kirsten Weingarth, Horst Burghart, Martin Gahbauer, Stefanie Jaeger
Projektleiter: Dr. Marco Heurich

Der Naturraum Bayerischer Wald/Böhmerwald hat aufgrund seiner Größe und Landschaftsstruktur eine in Zentraleuropa herausragende Bedeutung für den Schutz von großen Wildtieren. Dies gilt insbesondere auch für den Schutz der hier ansässigen Luchspopulation. Ende der 90er Jahre kam es zu einem Rückgang des Luchsbestandes, so dass die Population trotz des hohen Schutzstatus als gefährdet eingestuft werden muss. Um die Gründe der Gefährdung besser beurteilen zu können, ist eine eingehende Untersuchung der Ökologie des Luchses und seines Hauptbeutetieres Reh notwendig. Dies wurde auch in den Empfehlungen zur Erneuerung des Europadiploms für den Nationalpark Bayerischer Wald explizit gefordert.

Mit dem Projekt werden die folgenden Ziele verfolgt:

1. Erforschung der Ökologie von Luchs und Reh.
2. Erarbeiten von Grundlagen für eine vom Menschen weitgehend unbeeinflusste Dynamik der Räuber-Beute-Beziehungen im grenzüberschreitenden Nationalparkökosystem.
3. Verbesserung der Akzeptanz des Luchses in der Jägerschaft und der Bevölkerung durch Transfer von Forschungsergebnissen.

Externer Link: Der vorliegende Kommunikationsplan zum EFRE-Programm "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" Bayern 2007 - 2013 wurde von der Europäischen Kommission (Generaldirektion Regionalpolitik) am 12.11.2007 genehmigt