Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Forschung im Nationalpark Bayerischer Wald

Erprobung und Entwicklung eines praxistauglichen Verfahrens zum Monitoring von Großsäugern in Waldgebieten mittels innovativer simultaner luftgestützter Infrarot- und Echtbild-Aufnahmen

Echtbild-Luftaufnahme (Foto: NPV)

Projektlaufzeit: 2009-2012
Projektbearbeiter: Ulrich Franke, Bianca Goll
Projektleiter: Ulrich Franke

Die Kenntnis über die Größe der Bestände von Großsäugern ist die Grundlage jeglichen Gebiets- bzw. Artenmanagements. Bisher fehlen objektive, standardisierte und zuverlässige Methoden, um Bestandszahlen von Großsäugern vor allem in Waldgebieten zu ermitteln. Ziel ist die Entwicklung und Einführung einer standardisierten, praxistauglichen Methode zur Bestandsbestimmung von Wildtieren in Waldgebieten. Sie soll zuverlässig, bearbeiterunabhängig, nachvollziehbar , reproduzierbar und praktikabel, das heißt kostengünstig und flexibel einsetzbar sein.

Das Neue und Innovative der geplanten Methoden ist der Einsatz von kostengünstigen, störungsarmen Ultraleichtflugzeugen, die Kopplung der IR-Kamera mit einer hochauflösenden VIS-Kamera zur artspezifischen Erkennung der Tiere auch in bewaldeten Gebieten, die Gewährleistung der Bearbeiterunabhängigkeit der Ergebnisse sowohl bei der Datenerhebung als auch bei der Auswertung sowie die Entwicklung eines standardisierten Verfahrens und der Vergleich mit bisherigen methoden zur Bestandserfassung.

Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt