Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

Forschung im Nationalpark Bayerischer Wald

Projekt BIOKLIM

Waldstrukturen (Foto: Heinrich Holzer)

Globale Veränderungen und dadurch bedingte Veränderungen und Lebensraumverluste, verursacht durch menschliches Handeln, führen zu unabschätzbaren Verlusten weltweiter Biodiversität. Das BIOKLIM Projekt unter Federführung des Nationalparks Bayerischer verfolgt die Strategie, viele Forschungsteams in einem Gebiet zusammenzubringen, um Biodiversitätsforschung zu betreiben. Die Untersuchungen sollen erstmals Erkenntnisse bezüglich des Klimawandels und seinen Auswirkungen auf die Lebensgemeinschaften des Nationalparks liefern. Es soll weiterhin der Zusammenhang zwischen Prozessschutz und seine Wirkung auf die Biodiversität aufgelöst werden, darüber hinaus werden neue Erkenntnisse zur Ökologie der untersuchten Arten erwartet.

Dafür wurden im Zeitraum von 2006-2011 Untersuchungen verschiedener Spezialistengruppen aus den Disziplinen Fernerkundung, Bodenkunde, Klimatologie, Botanik, Mykologie und Zoologie auf den gleichen Untersuchungsflächen durchgeführt. Wiederholungsaufnahmen im Jahr 2017 sind geplant. Damit entsteht eine zentrale Datenbasis vielfältiger abiotischer und biotischer Informationen, die umfangreiche Auswertungen zulassen, um Abschätzungen über die Konsequenzen veränderter und sich verändernder Umweltbedingungen auf die Biodiversität einer Mittelgebirgsregion vornehmen zu können.

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