Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Forschung im Nationalpark Bayerischer Wald

Fachgebiet Geoinformation

GIS-GrafikDefinition:

GIS ist die Abkürzung für Geographisches Informationssystem. Ein Geographisches Informationssystem ist ein System zur Erfassung, Speicherung, Prüfung, Manipulation, Integration, Analyse und Darstellung von Daten, die sich auf räumliche Objekte beziehen. Nach gängigem Verständnis besteht ein GIS aus einer räumlich adressierbaren Datenbank und geeigneter, darauf abgestimmter Anwendungssoftware.
(nach GIS-Glossar TU München, Prof. Dr. Ing. Schilcher)

Datenmodell:

Ein Datenmodell beschreibt, welche Daten gespeichert werden können. In einem GIS sind dies zum einem Daten zu einem natürlichem Objekt (raumbezogene Daten oder Geodaten, z.B. Wald, Flüsse, etc.) und zum anderen beschreibende Daten (Sachdaten, thematische Daten oder Attributdaten, z.B. Alter eines Baumes, Wasserqualität eines Flusses, etc.).

Bei den raumbezogenen Daten unterscheidet man in Vektor- und Rasterdaten. Vektordaten werden anhand von geometrischen Objekten wie Punkt, Linie und Fläche aufgebaut. Rasterdaten hingegen werden mit Bildpunkten (Pixel), die in einer Bildmatrix (Raster) angeordnet sind, dargestellt. Bei Rasterdaten handelt es sich dabei meist um Luftbilder und gescannte Karten.

Datenerfassung:

Die Daten werden heute meist digital erfasst und können direkt oder nach einer Vorbearbeitung in ein GIS eingebunden werden. Analoge Geodaten, z.B. ältere Karten, werden gescannt oder manuell digitalisiert. Sachdaten werden manuell eingegeben. Viele Basisdaten für das Nationalpark GIS werden auch von der Bayerischen Vermessungsverwaltung bezogen.

Datenaustausch:

Im Rahmen eines Deutsch-Tschechischen Memorandums werden auch Daten mit der Nationalparkverwaltung Šumava ausgetauscht.

Ziele des Nationalparks Bayerischer Wald mit GIS

Ziel der Nationalparkverwaltung ist, das Geographische Informationssystem nach Möglichkeit in allen Bereichen einzusetzen. Durch die strukturierte Speicherung der Daten sollen die Informationsmöglichkeiten der Mitarbeiter verbessert und Arbeitsabläufe innerhalb der Nationalparkverwaltung rationalisiert werden.

Das Geografische Informationssystem soll in Verbindung mit Datenbanken Daten mit geographischem Bezug

• erfassen,
• verwalten,
• dokumentieren,
• archivieren,
• analysieren,
• präsentieren,
• den Mitarbeitern in geeigneter Form zur Verfügung stellen.

      Derzeitige Einsatzgebiete

      Eingesetzte Software