Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Nationalpark-Schule Heinz-Theuerjahr-Grundschule Neuschönau

Nationalpark-Schule Heinz-Theuerjahr-Grundschule Neuschönau

Die Heinz-Theuerjahr-Grundschule Neuschönau liegt am Tor zum Nationalpark und pflegt seit Jahren eine sehr enge Zusammenarbeit mit dem Nationalpark. Seit Juli 2011 ist sie offiziell als „Nationalpark-Schule“ ausgezeichnet. Neben der regelmäßigen Teilnahme der Klassen an verschiedenen Programmen des Nationalparks zeichnet sich die Zusammenarbeit auch durch die gemeinsamen Projekte mit dem nahegelegenen Hans-Eisenmann-Haus im Nationalparkzentrum Lusen aus.

Im Sommer 2013 fand anlässlich des 100. Geburtstags des Künstlers Heinz Theuerjahr das Projekt: "Auf den Spuren von Heinz-Theuerjahr" statt.

Im Frühjahr 2014 baute die Nationalpark-Schule ein Weidentipi im Pflanzen-Freigelände im Nationalparkzentrum Lusen.


Projekt Weidentipi im Nationalparkzentrum Lusen

Die 4.Klasse war mit vollem Einsatz dabei Die Heinz-Theuerjahr-Grundschule Neuschönau liegt am Tor zum Nationalpark und pflegt seit Jahren eine sehr enge Zusammenarbeit mit dem Nationalpark. Seit Juli 2011 ist sie offiziell als „Nationalpark-Schule“ ausgezeichnet. Neben der regelmäßigen Teilnahme der Klassen an verschiedenen Programmen des Nationalparks zeichnet sich die Zusammenarbeit auch durch die gemeinsamen Projekte mit dem nahegelegenen Hans-Eisenmann-Haus im Nationalparkzentrum Lusen aus.

Es wurden 3-4 Meter lange Weidenruten gesteckt Unter der Leitung von Kunstlehrer Thomas Scharrenbroich hat die 4. Klasse der Grundschule Neuschönau aktuell ein großes Weidentipi mit Weidentunnel im Nationalparkzentrum Lusen gebaut.

Die Idee war, im Pflanzenfreigelände, das direkt am Hans- Eisenmann- Haus liegt, mit der Schule etwas „Bleibendes“ zu schaffen. Das Weidenzelt kann mit Gruppen genauso wie von Besucherkindern genutzt werden.

Die kleinen Baumeister mussten genau darauf achten, dass die Form eines Tunnels auch ganz genau stimmt Durch die Weidentunnel gelangt man in ein großes Tipi, das von den Kindern aus langen Weidenruten erstellt wurde. Unter dem Blätterdach kann man sich gut verstecken und den Geräuschen um sich herum lauschen.

Nachdem der Boden vom Gärtnerteam des Pflanzenfreigeländes vorbereitet wurde, konnten die Kinder unter Anleitung Ihres Lehrers Herrn Scharrenbroich, eigenständig die etwa 3- 4 Meter langen
Weidenruten stecken.

Nachdem die Ruten gesteckt waren... Dabei mussten die kleinen Baumeister genau darauf achten, dass die Form eines Tunnels, der zum Tipi führt, auch ganz genau stimmt. Nachdem die Ruten gesteckt waren, mussten noch Querverstrebungen zum besseren Halt gezogen werden. Dabei wurde entweder von den Kindern Weiden eingeflochten oder mit Schnüren verknotet. Da dass Weidentipi zweistöckig wurde, war dann doch Kunstlehrer Scharrenbroich gefragt, um das obere Stockwerk zu verflechten.

...mussten noch Querverstrebungen zum besseren Halt gezogen werden Seine fleißigen Helfer waren entweder zum Graben, Ruten setzen, Flechten oder Schnüren eingesetzt.

Die 4.Klasse war mit vollem Einsatz dabei und hat selbständig innerhalb eines Vormittags dieses Kunstwerk erschaffen. Auch der Rektor der Schule, Herr Hackl, kam vorbei, um das Werk zu bewundern.


Wer sich das Weidentipi einmal gerne ansehen und natürlich auch erkunden möchte, ist herzlich eingeladen Wer sich das Weidentipi einmal gerne ansehen und natürlich auch erkunden möchte, ist herzlich eingeladen, das Nationalparkzentrum Lusen mit dem Hans- Eisenmann- Haus und seinem Pflanzenfreigelände zu besuchen. Auch das Tierfreigelände ist direkt vor Ort. Die Einrichtungen sind kostenlos.

Im Nationalparkzentrum Lusen findet außerdem jeden Dienstag das Kinderprogramm „Von Krabbeltieren und Baumriesen“ und jeden Sonntag die Familienwanderung
„Was kriecht und fliegt im wilden Wald“ statt.



Auf den Spuren von Heinz-Theuerjahr, Frühjahr/Sommer 2013

Bereits im Frühjahr begannen die Planungen Bereits im Frühjahr begannen die Planungen – parallel zu der großen Theuerjahr-Ausstellung im Hans-Eisenmann-Haus – für den Außenbereich rund um das Hans-Eisenmann-Haus künstlerische Arbeiten der Schüler zu erschaffen. Thema der Arbeiten sollten die heimische Tierwelt sowie die Tiere aus Afrika sein.



Im Kunstunterricht begannen die dritten Klassen mit Kunstlehrer Thomas Scharrenbroich erste Skizzen von verschiedenen Wildtieren anzufertigen Im Kunstunterricht begannen die dritten Klassen mit Kunstlehrer Thomas Scharrenbroich erste Skizzen von verschiedenen Wildtieren anzufertigen. Anschließend wählten sich die Schüler je zwei Tiere aus und fertigten aus Moosgummi Druckstöcke an. Von der Schreinerei des Nationalparks bekam die Schule unbesäumte Bretter geliefert. Auf diese langen Bretter wurde dann die bunte Vielfalt der „Theuerjahr-Tiere“ gedruckt und die Bretter zuletzt um das Hans-Eisenmann-Haus installiert.


Bei der Vernissage Bei der Vernissage stellte Thomas Scharrenbroich der gesamten Schulfamilie auf einem Rundgang um das Hans-Eisenmann-Haus nochmals die Entstehung dieser Arbeiten vor und die Kinder machten sich daran, unter den vielen bunten Tieren - Elefanten, Giraffen, Hirsche, Wölfe, Krokodile, Luchse, usw. - ihre eigenen gedruckten Tiere wiederzufinden.


Die 4. Klasse mit Lehrerin Therese Mannichl Die 4. Klasse mit Lehrerin Therese Mannichl präsentierte im großen Filmsaal des Hans-Eisenmann-Hauses ein weiteres Projekt. Sie stellten sehr anschaulich die von Heinz Theuerjahr dargestellten Tiere vor: heimische Tiere wie Auerhuhn, Luchs und Eule sowie Tiere aus Afrika.

Zuletzt machten sich die Schülerinnen und Schüler, begleitet von den Waldführern des Nationalparks, auf den Weg zu verschiedenen Aktivitäten rund ums Hans-Eisenmann-Haus.