Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Zur Ruhe kommen...

Vielleicht ist Ihnen schon die große „Steinfichte“ aufgefallen, die von Kindern liebevoll Fridolin getauft wurde.

Vor ca. 95 Jahren fiel ein winziger Same in eine kleine, mit Erde gefüllte Mulde des Steines. Der Same keimte, und die kleine Fichte ernährte sich von der Erde und dem Wasser in der Steinmulde. Sie wuchs und bald reichten diese Nährstoffe nicht mehr aus. So wuchsen ihre Wurzeln auf der Suche nach Nahrung um den Stein herum und aus der kleinen Fichte wurde ein mächtiger Baum; einer von vielen Stelzwurzlern, die im Nationalpark Bayerischer Wald leben.

Schauen Sie nun genauer hin.

Sind Ihnen die Löcher im Stamm aufgefallen? Sie stammen vom Schwarzspecht, der sie auf der Suche nach Nahrung gezimmert hat. Eine Leibspeise des Schwarzspechts sind Rossameisen, die ihre Gänge bis zu 10 Meter hoch in Baumstämmen anlegen und früher auch in diesem Baum gelebt haben.

Der erste Wegabschnitt gibt Ihnen Zeit zur Ruhe zu kommen und alle Anforderungen des Alltages zu vergessen. Versuchen Sie sich dem Wald zu öffnen.





1. Start 8. Tieren auf der Spur
2. Zur Ruhe kommen 9. Lebensraum Totholz
3. Mit Schwung hinein 10. Der Boden lebt
4. Naturklänge 11. Alles hängt voneinander ab
5. Mit sehenden Füßen und Händen 12. Nationalpark-Einsichten
6. Rund um den Baum 13. Die Waldwiese
7. Märchenwald Zurück zur Übersichtskarte

Weiterführende Informationen