Nationalpark
Bayerischer Wald

Im Detail

Natürliche Waldentwicklung - junge Fichten wachsen auf und um vermoderten Wurzelstock

Ihren Ursprung hat die Nationalparkidee in Nordamerika, wo 1872 der Yellowstone Nationalpark gegründet wurde. Nahezu hundert Jahre später wurde als erster Nationalpark in Deutschland 1970 der Nationalpark Bayerischer Wald eröffnet. Mittlerweile hat sich die Anzahl der Nationalparke in Deutschland auf 14 erhöht.

Mit der Errichtung von Nationalparken wird weltweit das Ziel verfolgt, möglichst ursprüngliche Landschaftsteile dauerhaft als nationales Naturerbe für kommende Generationen zu erhalten. 

Die Natur soll sich in Nationalparken ohne menschliche Maßnahmen in ihrer ureigentümlichen Dynamik entwickeln.

Für Besucher bieten Nationalparke dabei die Chance, vom Menschen weitgehend unbeeinflusste Natur (Wildnis) zu erleben und natürliche Abläufe im Naturhaushalt kennen zu lernen. Weltweit gibt es nahezu 2000 Nationalparke. In Deutschland sind derzeit 14 Nationalparke ausgewiesen - unser nationales Naturerbe. Von den 14 deutschen Nationalparken fanden bisher nur der Bayerische Wald und Jasmund internationale Anerkennung. Wichtigste Voraussetzung hierfür ist, dass mindestens 75 % der Nationalparkfläche keiner Nutzung wie Jagd oder Forstwirtschaft unterliegen.

Als erster in Deutschland hat sich der Nationalpark Bayerischer Wald aufgrund seiner konsequenten Naturschutzzielsetzung die internationale Anerkennung erworben. Zuständig für den Nationalpark Bayerischer Wald ist die Nationalparkverwaltung in Grafenau. Sie ist eine Sonderbehörde des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit.