Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

06.10.2017
Nr. 98/2017
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Entlaufene Wölfe: Tiere im Umgriff des Geheges

Einfangversuche laufen - Nationalparkzentrum Falkenstein auch am Samstag geschlossen

Ludwigsthal. Nachdem in der Nacht auf Freitag sechs Wölfe aus dem Gehege des Nationalparkzentrums Falkenstein bei Ludwigsthal entlaufen waren, sind fünf der Tiere weiterhin im Umgriff ihres knapp sechs Hektar großen Gatters unterwegs. Mit rund 35 Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald wird bis zur Abenddämmerung versucht, die Wölfe zurück ins Gehege zu treiben. Der sechste entflohene Wolf wurde bereits in der Nacht auf der in der Nähe vorbeiführenden Waldbahn-Strecke von einem Zug getötet.

„Wir setzen weiter alles daran, die Tiere schnellstmöglich einzufangen“, betont Nationalparkleiter Franz Leibl. Sollten diese Versuche am Freitag nicht erfolgreich sein, wird am Samstagmorgen wohl versucht, die Wölfe mittels Narkosegewehren zu betäuben. Als letztes Mittel steht auch ein Abschuss im Raum.

Die genauen Hintergründe zum Ausbruch sind weiter unklar. Fest steht, dass ein mehrfach gesichertes Gehege-Tor am frühen Morgen offen stand. Daher ist auch ein mutwilliges Einwirken bisher unbekannter Dritter möglich. Ermittlungen dazu führt die Polizei. Das Nationalparkzentrum Falkenstein inklusive Tier-Freigelände, Haus zur Wildnis und Steinzeithöhle bleibt derweil mindestens bis Samstag geschlossen.


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