Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

17.11.2016
Nr. 60/16
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Fichtengipfel fällt auf Waldarbeiter

Bergwacht, Rettungsdienst und Nationalpark proben im Bereich Scheuereck den Ernstfall

Bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Bergwacht versorgten Kollegen den „verletzten“ Waldarbeiter. (Foto: Reinhold Weinberger/Nationalpark Bayerischer Wald)

Bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Bergwacht versorgten Kollegen den „verletzten“ Waldarbeiter. (Foto: Reinhold Weinberger/Nationalpark Bayerischer Wald)

Scheuereck. Plötzlich kracht es im Kronendach des Waldes. Der Gipfel einer Fichte fällt herab und trifft einen Waldarbeiter an Kopf und Rücken. Er wird bewusstlos und muss sofort versorgt werden. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte übernehmen das seine Kollegen des Nationalparks Bayerischer Wald – zumindest zur Probe.  So konnte die turnusgemäße Rettungsübung im Falkenstein-Rachel-Gebiet, diesmal nahe Scheuereck, wieder als  erfolgreiche Lerneinheit dienen.

Als Verletzungsbild wurde – neben der rund eine Minute andauernden Ohnmacht – eine stark blutende Platzwunde am Hinterkopf und Bewegungsunfähigkeit aufgrund starker Schulterschmerzen angenommen. Die beiden unverletzt gebliebenen Forstwirte kümmerten sich zum einen via Notruf um die genaue Unfallmeldung bei der Integrierten Leitstelle Straubing und zum anderen um die Erstversorgung. Unter anderen galt es den Verletzten fachgerecht zu verbinden. Helfer von Rettungsdienst und Bergwacht wurden derweil zur Unglücksstelle gelotst, so dass schnelle professionelle Hilfe gewährleistet war.

„Die Zusammenarbeit mit den Rettungskräften war ausgezeichnet“, bilanzierte am Ende Reinhold Weinberger, stellvertretender Sachgebietsleiter der Nationalparkverwaltung. „Daher möchte ich allen Beteiligten danken.“

 

Bildunterschrift:

Bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Bergwacht versorgten Kollegen den „verletzten“ Waldarbeiter. (Foto: Reinhold Weinberger/Nationalpark Bayerischer Wald)

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