Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

06.10.2016
Nr. 47/16
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Schachtenpflege wieder voller Erfolg

Helfer von Bayerischer Wald-Verein, Bergwacht und Nationalpark absolvieren Mäh- und Pflegearbeiten

Freuten sich über die gelungene Schachtenpflege:  Nationalparkleiter Franz Leibl, Peter Zacher (Bergwacht), Georg Jungwirth, Georg Pletl (beide Bayerischer Wald-Verein), Jochen Linner (Nationalpark) und Günther Hannes (Bayerischer Wald-Verein). (Foto: Elke Ohland/Nationalpark Bayerischer Wald)

Freuten sich über die gelungene Schachtenpflege: Nationalparkleiter Franz Leibl, Peter Zacher (Bergwacht), Georg Jungwirth, Georg Pletl (beide Bayerischer Wald-Verein), Jochen Linner (Nationalpark) und Günther Hannes (Bayerischer Wald-Verein). (Foto: Elke Ohland/Nationalpark Bayerischer Wald)

Scheuereck. Ein großer Erfolg war wieder die diesjährige Schachtenpflege des Bayerischen Wald-Vereins gemeinsam mit dem Nationalpark Bayerischer Wald und der Bergwachtbereitschaft Zwiesel. Trotz einer wetterbedingten Terminverschiebung kamen am ersten Samstag im Oktober zahlreiche Helfer nach Scheuereck. Nach der Begrüßung und Einweisung durch die Organisatoren, Georg Jungwirth vom Bayerischen Wald-Verein und Jochen Linner von der Nationalparkverwaltung, ging es zu den Mäh- und Pflegearbeiten auf die jeweiligen Schachten.

Nachdem in den vergangenen Jahren viele Bäume und Sträucher entfernt wurden, bereitet nun die Heidelbeere und das Seegras größere Probleme. Die ursprüngliche schachtentypische Vegetation wird davon überwuchert und verdrängt. Dies belegt auch die Masterarbeit von Tobias Windmaißer, deren Ergebnisse auszugsweise vorgestellt wurden. Derzeit laufen Versuche, die Heidelbeere durch das Mähen von Randstreifen an der weiteren Ausdehnung zu hindern und damit die noch vorhandenen Borstgrasrasenflächen zu erhalten. 

Nach getaner Arbeit versammelten sich die vielen Helfer beim Schachtenhaus zur  Abschlussbesprechung. Georg Pletl, Vorsitzender des Bayerischen Wald-Vereins, bedankte sich bei den Anwesenden für die großartige Arbeit und bei der Sektion Lindberg-Falkenstein mit Günther Hannes an der Spitze für die große Unterstützung. Nationalparkleiter Franz Leibl würdigte ebenfalls den Arbeitseinsatz und betonte, dass ohne den Bayerischen Wald-Verein die Schachten bereits vor mehr als 40 Jahren verschwunden wären. „Der Wald-Verein war bereits damals vehement für den Erhalt eingetreten und hat die geplante Bepflanzung der offenen Flächen verhindert“, so Leibl. Und jetzt würde durch die schon fast traditionelle Schachtenpflege wieder ein sehr wertvoller Beitrag für den Erhalt der Schachten geleistet.

Bei einer deftigen Brotzeit und Volksmusik, dargeboten von den Musikern der Wald-Verein-Sektion Lindberg-Falkenstein, wurde noch ausgiebig diskutiert und Pläne für die nächste Schachtenpflege gemacht. Diese ist für den 16. September 2027 geplant.

 

Bildunterschrift:

Freuten sich über die gelungene Schachtenpflege:  Nationalparkleiter Franz Leibl, Peter Zacher (Bergwacht), Georg Jungwirth, Georg Pletl (beide Bayerischer Wald-Verein), Jochen Linner (Nationalpark) und Günther Hannes (Bayerischer Wald-Verein). (Foto: Elke Ohland/Nationalpark Bayerischer Wald)

 

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