Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

22.09.2015
Nr. 040/15
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Nochmal 80 Junior Ranger

Nach den Erlebniswochen im den Sommerferien gab es jetzt die Urkunden

Die meisten Teilnehmer an den Junior Ranger-Erlebniswochen der Sommerferien waren noch einmal ins Hans-Eisenmann-Haus gekommen, um sich von ihren großen Nationalparkpartnern die Urkunden abzuholen. (Foto: NPV)

Die meisten Teilnehmer an den Junior Ranger-Erlebniswochen der Sommerferien waren noch einmal ins Hans-Eisenmann-Haus gekommen, um sich von ihren großen Nationalparkpartnern die Urkunden abzuholen. (Foto: NPV)

Je vier Tage waren sie mit den großen Rangern im Nationalpark unterwegs und ließen sich selbst von der wilden Nationalpark-Natur begeistern. Jetzt feierten die frisch gebackenen Junior Ranger des Sommers 2015 im Hans-Eisenmann-Haus ihre Ernennung.

83 Urkunden hatten Vereinsvorsitzender Josef Erhard, stellvertretender Nationalparkleiter Jörg Müller und Leiter der Nationalparkwacht, Michael Großmann dabei. Und fast alle Nachwuchsranger waren mit ihren Eltern auch gekommen, um sie sich stolz abzuholen. Als passenden Empfang gab es zunächst frisch gegrillte Würstchen in der Semmel und Getränke, bevor nach dem Gruppenfoto der Festakt im großen Kinosaal begann. Michael Großmann dankte den Kindern für ihren tollen Einsatz und die reife Leistung, vier Tage lang im Nationalpark unterwegs sein und seine Natur und Ziele kennenzulernen zu wollen. Er schilderte später zusammen mit Mario Schmid und Josef Erhard, wie nach diesen Kennenlerntagen eine Mitgliedschaft bei den Junior Rangern auch dazu führen kann, möglicherweise bei nationalen und internationalen Projekten und Treffen dabei sein zu können. Bereits erfahrene Junior Ranger(innen) schilderten ihre Erlebnisse und die „Großen“ unter ihnen, die Volunteer Ranger, berichteten von Erlebnissen im zurückliegenden Jahr.

Jörg Müller freute sich, einmal im Jahr einen so extrem niedrigen Altersdurchschnitt im Kinosaal begrüßen zu dürfen. Es sei ja oft nicht mehr ganz leicht, die Kids hinter PC und Handy hervor zu holen, um über Stock und Stein zu gehen. Gerade den Bericht zum Junior Ranger Camp in Finnland 2015, in dem Junior Ranger aus verschiedenen Schutzgebieten Europas schwerpunktmäßig über Artenvielfalt in Naturwäldern geforscht und diskutiert hatten, begrüßte er sehr.  Lege doch das frühe Heranführen von Kindern und Jugendlichen an komplexe Themen wie biologische Vielfalt den Grundstein dafür, später auch in der Nationalparkforschung  auf engagierte Studenten und Doktoranten zurückgreifen zu können.

Josef Erhard bescheinigte den Kindern, dass sie jetzt vielleicht sogar mehr über die heimische Natur wüssten, als die Eltern. Darauf würde der Verein künftig gerne aufbauen und er lud ein, als Mitglied diese frisch gesäte Begeisterung weiter wachsen zu lassen. Derzeit seien etwa 400 Personen im Verein engagiert und bislang haben etwa 2500 Kinder die Nationalpark-Erkundungstage durchlaufen. Kinder würden dabei zu Lobbyisten einer Bürgerbewegung mit Ideen und Zukunft.

Stefan Proßer als Vertreter der abwechselnd sponsernden Sparkassen in FRG und Regen-Viechtach trug die Bitte vor, weiter beseelt zu sein von den Themen Heimat und Nationalpark, diese positiv nach außen zu tragen und er dankte besonders den Eltern für ihre Mühe.

Videobeiträgen zeigten anschließend, wie die Idee der Junior Ranger mittlerweile sogar in Schutzgebieten Afrikas Fuß gefasst hat oder  wie Junior Ranger am Haus zur Wildnis

Umweltministerin Ulrike Scharf mit ihren Präsentationen zum Luchs beeindruckten und wie der schon erwachsene und einst selbst“ kleine“ Junior Ranger Marvin Manzenberger mit einem Videobeitrag bis nach Berlin für Begeisterung sorgte.

Zum Abschluss wurden die Urkunden für eine erfolgreiche Teilnahme verteilt, die das kleine Heer der Junior Ranger erneut vermehrt. Zusammen mit den nach den Pfingstferien bereits dazugekommen  46 Kindern waren es 2015 insgesamt 132 Teilnehmer.

Bildunterschrift:

Die meisten Teilnehmer an den Junior Ranger-Erlebniswochen der Sommerferien waren noch einmal ins Hans-Eisenmann-Haus gekommen, um sich von ihren großen Nationalparkpartnern die Urkunden abzuholen. (Foto: NPV)

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