Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

29.06.2015
Nr. 023/15
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46 neue Junior-Ranger zertifiziert

Pfingstferien boten wieder jede Menge Natur-Begeisterung an zwei mal vier Ferientagen

Die frischgebackenen Junior Ranger (Foto: NPV)

Die frischgebackenen Junior Ranger (Foto: NPV)

Sie haben am Teufelsloch gelauscht, vom Lusen in die Welt hinaus geblickt, den Wölfen beim Fressen zugeschaut und selbst Feuer gemacht. Und sie wurden dabei hoffentlich mit Natur infiziert; hoffen zumindest die Macher des Vereins Junior-Ranger im Nationalpark Bayerischer Wald. 46 Fünftklässler aus der ganzen Region waren in den Pfingstferien dabei. Jetzt gab es Grillfest und Zertifikat im Hans-Eisenmann-Haus.

„Warum ist das wichtig?“, fragte Josef Wanninger von der Nationalparkverwaltung. Weil neben den Vertretern des Nationalparks mit Alexander Muthmann gleich ein Landtagsabgeordneter als Vorsitzender gekommen ist? Weil die Presse da war? Weil im August, wenn weitere 100 Junior-Ranger in den Sommerferien ihre Naturtage erleben, sogar die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf erwartet wird? Das auch. Aber am wichtigsten sei es gewesen, vier Tage als junger Mensch im Wald zu verbringen, Heimat und Natur kennen zu lernen, sich begeistern zu lassen für die Sache der Umwelt.

Reinhold Gaisbauer, der zusammen mit Michael Großmann von der Nationalparkwacht die Organisation leitete, fasste die Zahlen kurz zusammen. 2350 Teilnehmer wurden bisher durch das „Basis-Camp“ für angehende Junior-Ranger begleitet. 46 neue wurden am 19. Juni feierlich mit Grillfest und Urkunde zertifiziert. Weitere 100 folgen in den Sommerferien. Acht Ranger und sechs Volunteer-Ranger - die Großen unter den Kleinen Rangern – waren dabei, um nach dem Motto „Wald erleben – Natur verstehen“ erste Kontakte zu Nationalpark, Zielen und wilder Natur zu knüpfen.

Mitbegründer und Geschäftsführer des Vereins „Junior Ranger Nationalpark Bayerischer Wald e.V.“ Josef Erhard beschrieb, was dann der zweite Kontakt sein könnte; eine Mitgliedschaft für monatlich einen Euro, der die Kinder nach den Erlebnistagen weiter draußen hält. Bei Wind und Wetter in der Natur unterwegs sein, in Ortsgruppen beheimatet, vor Ort und auch mal auf internationalen Junior-Ranger-Camps unterwegs, die vom Verein finanziert werden. Da waren bisher schon 400 begeistert mit dabei und können mit 16 Jahren selbst Volunteer-Ranger werden, selbst die gesammelten Erfahrungen wieder weitergeben und Verantwortung übernehmen. Was da im Verein alles läuft, dazu hatte Schatzmeister Steffen Krieger eine Fotopräsentation dabei.

Vorsitzender Alexander Muthmann ergänzte: Schule könne eben nicht alles bieten. Erfahrungen in der Natur seien so intensiv sonst oft nicht zu machen. Das habe „Mehrwert“, weil es Horizonte erweitere und für Zukunft präge, wilde Eindrücke jenseits eines Wirtschaftswaldes zu bekommen.

Dem pflichtete auch Toni Domani bei, der als Vertreter der Sparkasse Regen-Viechtach zusammen mit Klaus Pleintinger von der Sparkasse Freyung-Grafenau gerne wieder als Sponsor gekommen war. Seine eigenen Kinder waren auch begeistert aus dem Nationalpark heim gekommen und oft sei man dann auch mit ganzer Familie unterwegs gewesen, um statt an TV und Handy die Gemeinschaft in Natur zu erleben. Und das ist, so Josef Wanninger, für Kinder am intensivsten und deswegen auch am nachhaltigsten für die Liebe zur Natur.

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Die frischgebackenen Junior Ranger (Foto: NPV)

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