Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

09.06.2015
Nr. 020/15
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Jungwuchs zeigt Wildwuchs

„Riedlhütter“ Künstlergruppe wieder im Waldgeschichtlichen Museum

Die acht Künstler der Gruppe "Wildwuchs" mit Wolfgang Bäuml, Museumsleiter und Kulturbeauftragter der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald und Leiter des Waldgeschichtlichen Museums (2. v.l.)

Die acht Künstler der Gruppe "Wildwuchs" mit Wolfgang Bäuml, Museumsleiter und Kulturbeauftragter der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald und Leiter des Waldgeschichtlichen Museums (2. v.l.)

Eine kleine „Wildwuchs“ Auswahl. (Fotos: NPV bayerischer Wald)

Eine kleine „Wildwuchs“ Auswahl. (Fotos: NPV bayerischer Wald)

Acht Künstler, 13 Jahre gemeinsame Sache. Die Zeit ist nicht spurlos an ihnen vorüber gegangen. „Von jung zu wild“ beschrieb es Herbert Kammermeier selbst. „Jungwuchs“ startete seine gemeinsame Ausstellungsreihe im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald und kehrte jetzt mit „Wildwuchs“ wieder zurück.

Die Zeit hat sie künstlerisch reifen lassen. Rudi Seidl als Meister des Aquarells, der den Zauber von Schachten und Mooren so treffend mit einfängt. Der stille Heinz Robl, der sich die Freiheit nimmt, in Abstraktion den Farben ihren eigenen Fluss und Lauf zu überlassen und doch in seiner Kunstfertigkeit das Ergebnis aus Tropfen, Strukturen und Bahnen sensibel bestimmt. Kräftig zupackend ist dagegen der Pinselstrich von Josef Schneck, der das Menschliche aus sich heraus brechen lässt und das oft unbequem auf Leinwand streicht. Siegfried Stockbauer ist viel draußen und beobachtet gründlich. Seine Bilder leben von Spannungen und Veränderungen in Wald und Kultur. Herbert Kammermeier reduziert in seinen Drucken auf das Elementare. Holzschnitte aus der Natur und strukturelle Abstraktionen zeichnen ihn aus. Michael Schreiner schneidet in Glas und holt aus dem starren Glaskörper archaische Bewegung heraus. Virtuos bedient sich Regina Fleck in den Motiven der Natur, der Ferne oder auch der Kultur und interpretiert sie ausdrucksstark und vielfältig. Und ganze Welten finden sich auch bei Susanne Zuda in ihrem fantastischen Naturalismus, wobei sie mit einem Bild ganze Geschichten und Märchen erzählt. Wolfgang Bäuml begrüßte sie als Museumsleiter und Kulturbeauftragter des Nationalparks und überreichte zur Vernissage blau blühende „Iris Sibirica“ an die Künstlerinnen und weißen „Waldgeißbart“ an die Herren der Gruppe.

Bis in den November hinein ist deren Schaffen nun im Untergeschoß des Museums zu den regulären Öffnungszeiten zu sehen.

Einen kleinen Rundgang gibt es hier zu sehen. Acht unterschiedliche und doch verbindende Zugänge in einen „Wildwuchs“ voller Kreativität und Freiheit, oft inspiriert von Natur, Region und Geschichten finden sich jetzt im Waldgeschichtlichen Museum.

Bildunterschriften:

Die acht Künstler der Gruppe "Wildwuchs" mit Wolfgang Bäuml, Museumsleiter und Kulturbeauftragter der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald und Leiter des Waldgeschichtlichen Museums (2. v.l.)

Eine kleine „Wildwuchs“ Auswahl. (Fotos: NPV bayerischer Wald)

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