Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

08.01.2014
Nr. 001/14
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Fokus Auerhuhn: Neue Führungen im Rahmen von „Nationalpark aus erster Hand“

Steht im Fokus der kommenden Führungen in der Reihe „Nationalpark aus erster Hand“: das störempfindliche Auerwild

Steht im Fokus der kommenden Führungen in der Reihe „Nationalpark aus erster Hand“: das störempfindliche Auerwild

Ranger Günter Sellmayer „erwandert“ mit Interessierten den Konflikt von Wintersport in Lebensräumen von störempfindlichen Tieren im Rachel-Gebiet

Ranger Günter Sellmayer „erwandert“ mit Interessierten den Konflikt von Wintersport in Lebensräumen von störempfindlichen Tieren im Rachel-Gebiet

Auch in den kommenden Wochen sind Bürgerinnen und Bürger der Nationalparklandkreise sowie Urlauber herzlich eingeladen, an den kostenlosen Samstagsführungen „Nationalpark aus erster Hand“ teilzunehmen, bei denen Nationalpark-Fachleute den Nationalpark mit seinen vielfältigen Aufgaben und Zielsetzungen vorstellen. Am 11. Januar 2014 stehen die Lindberger Schachten als Auerhuhn-Lebensraum auf dem Programm, am 18. Januar 2014 kann der Konflikt von Wintersport in Lebensräumen von störempfindlichen Tieren im Rachel-Gebiet „erwandert“ werden.

Am kommenden Samstag, den 11. Januar 2014 führt Nationalpark-Förster und stellvertretender Leiter der Nationalparkwacht, Reinhold Gaisbauer, alle Interessierten von Buchenau zum Lindberger Schachten. Auf der Wanderung, aus Schneemangel diesmal leider ohne Schneeschuhe, und später beim gemütlichen Zusammensitzen in der Schachtenhütte erfahren die Teilnehmer Wissenswertes über die Gefährdung und das Schutzkonzept des Auerhuhns; es werden neueste Forschungsergebnisse vorgestellt und Geschichtliches erzählt. Über alte Schlittenziehbahnen geht es zum Ausgangspunkt zurück. Die rund vierstündige Führung beginnt um 10:00 Uhr am Wanderparkplatz in Buchenau.

Die Führung am darauffolgenden Samstag, den 18. Januar 2014, steht unter dem Motto „Leben im Grenzbereich“. Das Leben an der Grenze, also speziell in den verschneiten Höhenlagen des Bayerischen Waldes, war schon immer hart, sowohl für Menschen, als auch für Wildtiere. Zur Not der Wildtiere kommt nun der Skiwanderer als zusätzlicher Belastungsfaktor hinzu. Wird der Skitourengeher abseits der Wege tatsächlich „Wildtöter wider Willen“? Treibt er das besonders störempfindliche Auerwild in den Tod? Ist die Kernzone mit ihrem Wegegebot als Rückzugsraum grade im Winter eine wichtige Schutzmaßnahme für die bedrohte Tierwelt? Ranger Günter Sellmayer begleitet die Teilnehmer – je nach Schneelage auf Skiern, Schneeschuhen oder mit normaler Wanderausrüstung – auf dieser Tour durch die Waldwildnis im Rachel-Gebiet, um die anstehenden Konflikte zu diskutieren. Auch ein Einblick in die alte Rachel-Diensthütte ist möglich.

Treffpunkt für diese 3 - 4 Stunden dauernde ist um 10:00 Uhr am P + R Spiegelau. Dieselbe Führung wird am Samstag, 22. März 2013 nochmals angeboten. Auskünfte, welche Ausrüstung auf Grund der jeweils aktuellen Schneelage nötig ist, erhalten Sie telefonisch bei der Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice.

Die beliebte Führungsreihe „Nationalpark aus erster Hand“ richtet sich speziell an die Bürgerinnen und Bürger der Nationalparklandkreise, aber auch Urlauber sind selbstverständlich herzlich willkommen. Aus organisatorischen Gründen ist jeweils eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice unter Tel.: 0700 00 77 66 55 bis spätestens einen Tag vorher erforderlich, da die Teilnehmerzahl, je nach Veranstaltung, eventuell begrenzt werden muss.

Auch an jedem folgenden Samstag können Sie in der Reihe „Nationalpark aus erster Hand“ spannende Themen vor Ort kennenlernen. Das komplette Programm finden Sie in den an den Tourist-Informationen ausliegenden Nationalpark-Winterprogrammen oder auf der Nationalpark-Website unter: www.nationalpark-bayerischer-wald.de/aktuelles

Bildunterschrift 1:
Steht im Fokus der kommenden Führungen in der Reihe „Nationalpark aus erster Hand“: das störempfindliche Auerwild
Foto: NPV Bayerischer Wald

Bildunterschrift 2:
Ranger Günter Sellmayer „erwandert“ mit Interessierten den Konflikt von Wintersport in Lebensräumen von störempfindlichen Tieren im Rachel-Gebiet
Foto: Gabriela Neumann-Beiler

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