Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

12.12.2013
Nr. 187/13
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Nationalpark-Pressesprecher Rainer Pöhlmann geht in den Ruhestand

Eine „Nationalpark-Institution“ geht nach über 46 verdienstvollen Dienstjahren in den Ruhestand: Pressesprecher Rainer Pöhlmann (l.) bei seiner Verabschiedung mit Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl

Eine „Nationalpark-Institution“ geht nach über 46 verdienstvollen Dienstjahren in den Ruhestand: Pressesprecher Rainer Pöhlmann (l.) bei seiner Verabschiedung mit Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl

Zum 1. Januar 2014 geht Rainer Pöhlmann (63), zuletzt Forstrat und Leiter der Öffentlichkeitsarbeit für die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald, in den Ruhestand. Pöhlmann war insgesamt 46 Jahre und drei Monate im Bayerischen Staatsdienst tätig, zuerst für die Staatsforstverwaltung und seit 1975 für den Nationalpark. Seit 1993 übte er das Amt des Nationalpark-Pressesprechers aus. Am 4. Dezember 2013 verabschiedete sich Pöhlmann offiziell aus dem Dienst, um bis zum Jahresende restlichen Urlaub zu genießen.

„Sowohl im Nationalpark als auch als Ansprechpartner für die Medien war Rainer Pöhlmann eine ‚Institution‘, auf die immer Verlass war“, würdigte Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl den langjährigen Pressechef bei dessen Verabschiedung. „Man bekam prompt und zuverlässig Auskunft, Fachführungen für die unterschiedlichsten Zielgruppen waren immer höchst kompetent und anschaulich und selbst in Krisenzeiten mit hitzigen und schwierigen öffentlichen Debatten, z. B. zum Thema Borkenkäfer oder Nationalparkerweiterung, bestach Rainer Pöhlmann neben seiner Fachkunde mit ruhiger Freundlichkeit und unverbrüchlicher Loyalität zum Park“ so Leibl weiter. „Mit dem Aufbau der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und zwei erfolgreichen Jahrzehnten als Pressesprecher hat Rainer Pöhlmann wesentlich mit zur positiven Außenwirkung des Nationalparks beigetragen“, bedankte sich Nationalpark-Chef Leibl abschließend.

Rainer Pöhlmann, 1950 in Nemmersdorf, Fichtelgebirge, geboren, trat erstmals 1967 in den Dienst der Bayerischen Staatsforstverwaltung als Forstpraktikant am Forstamt Selb. Nach Forstschule und der Zeit als Revierförsteranwärter in unterschiedlichen Forstämtern (1972 – 1974) erhielt er 1975 den Grad eines Revierförsters z. A. und nahm die Reviervertretung am Forstamt München wahr.

Im Juli desselben Jahres ging er an das damalige Nationalparkamt in Spiegelau. Hier nahm er zunächst den Aufgabenbereich Bau und Unterhalt der Besuchereinrichtungen, Leitung des Wegebautrupps am Betriebshof Altschönau, der Schnitzerei an der Grubenbrücke und Schreierei in Finsterau wahr. 1981 wurde er zum ersten Betriebsleiter des Hans-Eisenmann-Hauses in Neuschönau mit seinem Pflanzen-Gesteinsfreigelände bestellt. Dort war er unter anderem wesentlich verantwortlich für die Etablierung und Durchführung vieler wechselnder Sonderausstellungen.

Ab 1993 war Pöhlmann, neben anderen Verwaltungsaufgaben, für den Aufbau der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Ab 1997 bis zu seiner Pensionierung nahm er ausschließlich die Funktion des Pressesprechers und Leiters der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wahr.

Gleichzeitig mit Rainer Pöhlmann tritt Ehefrau Rosalinde Pöhlmann, die über 25 Jahre die Nationalparkverwaltung unterstützte, ihren Ruhestand an.

 

Bildunterschrift:

Eine „Nationalpark-Institution“ geht nach über 46 verdienstvollen Dienstjahren in den Ruhestand: Pressesprecher Rainer Pöhlmann (l.) bei seiner Verabschiedung mit Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl

Foto: Dr. Kristin Beck

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