Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

10.09.2013
Nr. 150/13
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63 neue Juniorranger ausgezeichnet

Fünftklässler der Nationalparkgemeinden opferten vier Tage Sommerferien für die Ausbildung

63 neue Juniorranger hielten stolz ihre Urkunde für die erfolgreiche Ausbildung in den Sommerferien in die Kamera. Hintere Reihe von rechts: Stellvertr. Leiter der NPW Reinhold Gaisbauer, „Ausbilder“ M. Schmid, stellvertr. NP-Leiter Dr. J. Müller, Geschäftsführer J. Erhard, 1. Vors. MdL A. Muthmann, die „Seniorranger“ S. Neuberger, Chr. Schopf, M. Schreder und Sparkassenvorstand K. Pleintinger

63 neue Juniorranger hielten stolz ihre Urkunde für die erfolgreiche Ausbildung in den Sommerferien in die Kamera. Hintere Reihe von rechts: Stellvertr. Leiter der NPW Reinhold Gaisbauer, „Ausbilder“ M. Schmid, stellvertr. NP-Leiter Dr. J. Müller, Geschäftsführer J. Erhard, 1. Vors. MdL A. Muthmann, die „Seniorranger“ S. Neuberger, Chr. Schopf, M. Schreder und Sparkassenvorstand K. Pleintinger

Eltern, Geschwister und natürlich die Juniorranger füllten den Filmsaal des Hans-Eisenmann-Hauses bis auf den letzten Platz, um die Überreichung der Urkunden für die erfolgreiche Ausbildung zum Juniorranger zu erleben.

Dazu begrüßte erstmals der stellvertretende Leiter der Nationalparkwacht, Forstrat Reinhold Gaisbauer, alle Anwesenden, darunter auch den 1. Vorsitzenden des Vereins Juniorranger e. V., MdL Alexander Muthmann, seinen Stellvertreter und langjährigen Leiter der Nationalparkwacht, Josef Erhard, der Leiter der Sparkasse Grafenau, Klaus Pleintinger und stellvertretenden Nationalparkleiter Dr. Jörg Müller.

In seinem Rückblick schilderte Reinhold Gaisbauer die Stationen der vier Ausbildungstage zum Juniorranger, die u. a. einen Einführungstag in die Besonderheiten des Nationalparks Bayerischer Wald, zwei Tage in den Nationalparkwäldern mit einer Bergtour zum Lusen oder Falkenstein und Besuche von Hans-Eisenmann-Haus, Haus zur Wildnis, Jugendwaldheim und Wildniscamp am Falkenstein enthielten.

Alexander Muthmann, der sich trotz der „heißen Wahlkampfphase“ die Zeit nahm, als 1. Vorsitzender des Vereins Juniorranger e. V. bei der Zertifikatsüberreichung dabei zu sein, dankte besonders den Eltern, die ihren Kindern die Teilnahme an der Ausbildung ermöglichten und der Nationalparkverwaltung, insbesondere allen, die am Projekt mitwirkten. An die neuen Juniorranger gewandt, erwähnte Muthmann ihr Wetterglück, das die Buben und Mädchen während ihrer Ausbildung in den Pfingstferien mit dem Jahrhunderthochwasser nicht hatten und sprach von einer wichtigen Bindeglied-Funktion zwischen ihren Familien und der Nationalparkverwaltung, gewissermaßen als Botschafter für die Nationalpark-Idee.

Klaus Pleintinger erklärte den Gästen, dass das Juniorranger-Projekt nicht irgendein Sponsoring der Sparkasse Freyung-Grafenau sei, sondern dass diese voller Überzeugung und mit ganzem Herzen die finanzielle Unterstützung für den mittlerweile über 400 Mitglieder zählenden Juniorrangerverein e. V. betreibe. „Die Ausbildung zum Juniorranger wird bei den jungen Menschen eine schöne und langanhaltende Erinnerung hinterlassen“, war Pleintinger überzeugt.

Der 2. Vorsitzende und Geschäftsführer des Vereins Juniorranger e. V., Josef Erhard, erinnerte in seiner flammenden Rede an seine eigene Kindheit in einem weit abgelegenen Gebirgstal mit vielen unauslöschlichen Naturerlebnissen. „Nicht alle Kinder haben heute ein ähnliches Glück, ihre Heimat mit Leib und Seele kennenzulernen. Die Ausbildung zum Juniorranger und noch mehr die spätere Mitgliedschaft im Verein schaffen die Grundlage, seine eigene Heimat wirklich zu erleben und noch mehr. Reisen mit anderen Juniorrangern nach Spanien, Schottland, Finnland oder Slowenien werden ermöglicht“. Sein Dank richtete sich an die Nationalparkverwaltung, die den seit 2004 existierenden Verein nicht finanziell, aber tatkräftig unterstützt und an die „Seniorranger“, die sich der Ausbildung unermüdlich annehmen.

Der neue stellvertretende Nationalparkleiter, Dr. Jörg Müller, dankte zunächst allen Unterstützern des Juniorranger-Projekts und hob die Bedeutung der Einrichtung für junge Menschen am Beispiel seines eigenen siebenjährigen Sohnes hervor: „Kinder sind sehr lernfähig und besitzen auf Grund ihrer geringen Distanz zum Boden eine viel bessere Beobachtungsgabe als Erwachsene. Als Entdecker im wilden Wald genießen sie spannende Momente in der Natur, erleben in der Fundgrube Totholz die Wiege seltener Käfer, Spinnen und Schnecken“.

Mit einer Powerpointpräsentation über das im Sommer im Nationalpark stattgefundene Internationale Juniorrangercamp zeigte der „Macher“ des Juniorranger-Projekts, Mario Schmid die vielfältige und abwechslungsreiche Arbeit und lustigen Begebenheiten der Juniorranger aus 13 europäischen Ländern, um auch bei den neuen Juniorrangern Begeisterung für das Projekt zu wecken.

Dann endlich kam der Moment, auf den alle im Saal warteten: 63 Buben und Mädchen aus den 5. Klassen der Nationalparkregion erhielten aus den Händen von Alexander Muthmann und Dr. Jörg Müller als Lohn für die erfolgreiche Ausbildung das Juniorranger-Zertifikat.

Bildunterschrift:

63 neue Juniorranger hielten stolz ihre Urkunde für die erfolgreiche Ausbildung in den Sommerferien in die Kamera. Hintere Reihe von rechts: Stellvertr. Leiter der Nationalparkwacht Reinhold Gaisbauer, „Ausbilder“ Mario Schmid, stellvertr. Nationalparkleiter Dr. Jörg Müller, Geschäftsführer Josef Erhard, 1. Vorsitzender MdL Alexander Muthmann, die „Seniorranger“ Stefan Neuberger, Christine Schopf, Michael Schreder und Sparkassenvorstand Klaus Pleintinger.

Foto: Rainer Pöhlmann

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