Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

17.06.2013
Nr. 082/13
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Nationalpark zeichnet 57 neue Juniorranger aus

Der Augenblick, auf den die frischgebackenen Juniorranger gewartet haben: Das Gruppenfoto auf dem sie die gerade erhaltenen Zertifikate als Erinnerung und mit Stolz für die Presse zeigen

Der Augenblick, auf den die frischgebackenen Juniorranger gewartet haben: Das Gruppenfoto auf dem sie die gerade erhaltenen Zertifikate als Erinnerung und mit Stolz für die Presse zeigen

Mit sichtlichem Stolz nahmen 40 Buben und Mädels aus den Rachel-Lusengebiet und 17 aus dem Falkenstein-Rachelgebiet aus den Händen des stellvertretenden Nationalparkleiters, Forstdirektor Karl Barthmann, die Urkunden als Lohn für eine von reichlich Regen begleiteten viertägigen Ausbildung zum Juniorranger entgegen und wurden in einem vollbesetzten Filmsaal des Hans-Eisenmann-Hauses von Freunden, Eltern und Großeltern mit viel Beifall für jeden einzelnen bedacht.

Der neue Leiter der Nationalparkwacht, Forstrat Michael Großmann, hob in seinen Begrüßungsworten die große Begeisterung der neuen Juniorranger während der Ausbildung in den Nationalparkwäldern hervor und bedankte sich bei seinem Ausbilderteam, den „Seniorrangern“ für deren engagierten Einsatz.

Der stellvertretende Nationalparkchef Karl Barthmann zollte den neuen Juniorrangern Lob und Respekt angesichts der „feuchten“ Ausbildungswoche während der Pfingstferien und stellte die beiden Sparkassen Regen und Freyung als wichtigste Unterstützer der Juniorranger hervor: „Sie haben dieses Projekt zu ihrer Sache gemacht und stehen voll dahinter“, betonte Barthmann unter dem Beifall der Anwesenden.

Im Rückblick auf 14 Jahre Juniorranger-Projekt, bei dem bislang über 2.100 Buben und Mädels der Nationalparkregion das begehrte Zertifikat erhielten, bedankte sich Barthmann auch beim Juniorranger-Verein, dessen Geschäftsführer Josef Erhard für den Erfolg der Juniorranger steht. Erhard, bis Oktober letzten Jahres als Leiter der Nationalparkwacht für die Ausbildung der Juniorranger zuständig, wandte sich in seiner flammenden Rede direkt an die neuen Juniorranger: „Das war eine Superidee, euch für die Ausbildung zum Juniorranger zu bewerben. So habt ihr selbst gemerkt, dass der Lernort Nationalpark nicht durch Bilder zu ersetzten ist.“

Die Erfolgsstory Juniorranger wurde 1998 im Nationalpark Bayerischer Wald ins Leben gerufen, erinnerte Josef Erhard, und auch die Idee, die Juniorranger nach der Ausbildung nicht alleine zu lassen, sondern einen Verein zu gründen, wurde hier im Nationalpark Bayerischer Wald geboren. 400 Mitglieder mit engagierten Eltern an der Spitze und unterteilt in Ortsgruppen sorgen dafür, dass die Juniorranger in der schwierigen Entwicklungsphase der Pubertät von Suchtmitteln ferngehalten werden und die Natur der eigenen Heimat in den Mittelpunkt rückt.

Auch Fahrten nach Spanien, Slowenien oder Schottland zum Kennenlernen der Natur dieser Länder und zur Teilnehme an dem Internationalen Juniorranger-Camp organisiert und zahlt der Verein Juniorranger e.V.

Dass die Organisation Juniorranger und die Ausbildung so erfolgreich ist, liegt in der gut durchdachten und straffen Organisation begründet. Die „Seniorranger“ Mario Schmid und Sigi Schreib kümmern sich als Köpfe für das Falkenstein-Rachelgebiet bzw. Rachel-Lusengebiet um die Ausbildung, Veranstaltung und Organisation. Sie werden unterstützt von ihren Kollegen Thomas Drexler, Stefan Neuberger und Günther Sellmayer und dem Festkomitee von Lothar Mies und Walter Wagner. Zusammen organisieren sie die vier Tage dauernde Ausbildung, die mit einem Einführungstag in den beiden Besucherzentren Haus zur Wildnis und Hans-Eisenmann-Haus beginnt. An zweiten Tag steht dann eine Bergtour zum Falkensein bzw. Rachel oder Lusen mit dem Kennenlernen der verschiedenen Waldgesellschaften an. Der dritte Tag wird der Umweltbildung  im Jugendwaldheim oder Haus zur Wildnis gewidmet und der vierte und letzte Ausbildungstag führt zu den Schachten und auch eine Fahrt mit der Waldbahn steht auf dem Programm.

Den Höhepunkt für die neuen Juniorranger bildet natürlich die Abschlussfeier mit der Zertifikatsüberreichung und Ernennung zum Juniorranger durch die Nationalparkleitung im Hans-Eisenmann-Haus.

Rainer Pöhlmann

 

Bildunterschrift:

Der Augenblick, auf den die frischgebackenen Juniorranger gewartet haben: Das Gruppenfoto auf dem sie die gerade erhaltenen Zertifikate als Erinnerung und mit Stolz für die Presse zeigen.

Foto: Rainer Pöhlmann

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