Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

  • Druckversion

Pressemitteilung

08.03.2013
Nr. 035/13
PDF-Download

„Luchsdame" Stefanie Jaeger von der Nationalparkverwaltung verabschiedet

Der Leiter des Luchsprojekts Dr. Marco Heurich überreichte Stefanie Jaeger zum Abschied ein Unikat eines Luchses aus Glas

Der Leiter des Luchsprojekts Dr. Marco Heurich überreichte Stefanie Jaeger zum Abschied ein Unikat eines Luchses aus Glas

Mit dem Abschluss des „Luchsprojektes“ im Nationalpark Bayerischer Wald kam auch für Stefanie Jaeger die Zeit des Abschiednehmens.

Die Diplomagrarbiologin (Univ.) hatte bereits unmittelbar vor ihrem Studium an der Uni Hohenheim (Stuttgart), engen Bezug zum Nationalpark Bayerischer Wald als FÖJlerin in den Jahren 2001/2002.

Im Bereich Umweltbildung erhielt Stefanie Jaeger damals erste Einblicke in Natur und Verwaltung des Nationalparks Bayerischer Wald. Diese „Prägung“ ließ sie nicht mehr los. Nach einem kurzen Zwischenstopp im Allgäu, wo Frau Jaeger im Bereich Regionalentwicklung arbeitete, holte sie der „Woid“ zurück. Besser gesagt, man erinnerte sich an die guten Leistungen der ehemaligen FÖJlerin und engagierte sie für die Vorbereitungen des von der Nationalparkverwaltung in Kooperation mit der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) organisierten Jugendgipfels „Go4BioDiv“ im Wildniscamp am Falkenstein, wo sie auch die Betreuung der 50 Jugendlichen aus 16 Nationen übernahm.

Auch nach diesem sehr erfolgreichen und vielbeachteten Projekt blieb sie dem Nationalpark treu, weil eine neue anspruchsvolle und viel Einsatz fordernde Aufgabe auf sie wartete: die verantwortliche Mitarbeit im auf drei Jahre festgelegten Luchsprojekt als Koordinatorin der Öffentlichkeitsarbeit.
Hier war Frau Jaeger maßgeblich am Aufbau und der Pflege der sehr häufig frequentierten Internetseite www.luchserleben.de beteiligt bzw. zuständig. Frau Jaeger war das Sprachrohr des europaweit beachteten Forschungsprogrammes, sie brachte den Luchs in die deutschsprachige Medienlandschaft, und ihr monatliches Tagebuch im Grafenauer Anzeiger über die im Spätwinter 2012 einem Giftanschlag zum Opfer gefallenen Luchsin Tessa fand einen großen Leserkreis und trug maßgeblich dazu bei, dass der heimliche Rückkehrer „Pinselohr“ hohe Sympathiewerte erlangte und das tragische Ende vonTessa deutschlandweites Medienecho erfuhr.

Im letzten Jahr ihrer Tätigkeit für den Nationalpark Bayerischer Wald durfte Stefanie Jaeger ihre Erfahrungen mit überregionalen Medien und den „modernen Medien“ Facebook,Twitter und Co gewinnbringend in die Öffentlichkeitsarbeit der Nationalparkverwaltung einbringen.

Stefanie Jaeger hinterlässt aufgrund ihres fundierten Wissens, ihrer kooperativen Arbeitsweise und sehr angenehmen, unkomplizierten menschlichen Art eine schmerzliche Lücke.

Ihr Rückblick am Ende einer erfolgreichen Zeit im Nationalpark Bayerischer Wald: „Für die Idee des Nationalparks, für eine unberührte und dennoch erlebbare Natur zu arbeiten, hat mich in allen Arbeitsbereichen des Nationalparks begeistert. Hinauszugehen und zu sehen, für was ich auch viel im Büro arbeite, hat mir immer Freude und Motivation gebracht. Leider waren meine jährlichen Arbeitsverträge immer befristet – diesmal konnte nicht verlängert werden. Ich freue mich jetzt auf neue Aufgaben in anderen Bereichen und in einer anderen Region.“

Die Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung in Grafenau wünschen „Steffi“ auf diesem Weg viel Glück und Erfolg.

Rainer Pöhlmann 

Bildunterschrift:

Der Leiter des Luchsprojekts Dr. Marco Heurich überreichte Stefanie Jaeger zum Abschied ein Unikat eines Luchses aus Glas.

Foto: Rainer Pöhlmann 

Pressefotos allgemein zum Download


Bilder zur aktuellen Pressemitteilung

Freigabeerlaubnis nur in Verbindung mit der jeweiligen Pressemitteilung


Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Elke Ohland

Kontakt:

Tel. +49 8552 9600161
Fax +49 8552 9600100
Email: elke.ohland(at)npv-bw.bayern.de

      Team & Mitarbeiter