Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

04.05.2012
Nr. 063/12
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Unterbiberger Hofmusik im Haus zur Wildnis

Die Unterbiberger Hofmusik

Die Unterbiberger Hofmusik

Die Freunde moderner bayerischer Blasmusik dürfen sich auf einen kulturellen Leckerbissen freuen, wenn die im deutschen Sprachraum bekannte und preisgekrönte Unterbiberger Hofmusik auf Einladung der Nationalparkverwaltung und der Bund Naturschutz-Läden am Freitag, dem 11. Mai 2012 ab 19:30 Uhr  im Haus zur Wildnis zu einem Abendkonzert aller erster Klasse auftreten.

Die Unterbiberger Hofmusik will bayrische Blasmusik nicht nur am Leben erhalten, sondern erneuern, neue Lieder im alten Stil schreiben, Jazz und andere virtuose Musik darin zulassen, Neues aus aller Welt einbringen.

Die Stücke sind bayerische Blasmusik und bleiben das auch in ihrer Verbindung mit Weltmusik und Jazz, mit lebhaften, ausgeflippten Trompetensoli, rasanten Unisonoläufen und einer Melodik, die in der konservativen Auslegung der bajuwarischen Blasmusik so nicht möglich ist. Hin und wieder ist das, was die Band so frisch und lebhaft spielt, eher mit Blood, Sweat & Tears zu vergleichen oder mit wildem Balkanblues, als mit einer Kapelle aus dem nächsten bayerischen Dorf.

Franz Himpsl spielt mit seinen Musikern die historisch gewachsene Heimatmusik für weltoffene Musikbegeisterte. Damit wagen sie einen großen Schritt in die Zukunft: Blasmusik mit virtuoser und durchaus witziger Musik zu kombinieren und dabei ganz bewusst die waidlerischen Wurzeln hervorzuheben und so Jazzfans und Musikbegeisterte, auch außerhalb Bayerns zu gewinnen. Nichts klingt fad oder altbacken, die enorme Virtuosität des Ensembles, seine weit gefächerte Interessenslage und die Einbeziehung verschiedener Gastsolisten, im Haus zur Wildnis wird es Matthias Schriefl an der Trompete sein, macht die Nummern zu einem frischen, fröhlichen Erlebnis.

"Bandleader" F.J. Himpsl aus Straubing ging vor 35 Jahren zum Studieren nach München, spielte bei den Münchner Philharmoniker, bei Zauberberg, Funkability und mit Konstantin Wecker. Kombinierte schon vor über 15 Jahren zusammen mit dem Weltklasse-Trompeter Claudio Roditi die bayerische Volksmusik mit Jazz.

Jetzt kommt er zurück in den Bayerischen Wald und zwar mit der gesamten Familie, um dem Publikum im Nationalparkzentrum Falkenstein im Haus zur Wildnis sein international anerkanntes musikalisches Können vorzutragen.

Gastmusiker Matthias Schriefl lernte schon sehr früh den "Blues der Berge", den Jodler. Der Allgäuer konnte schon viele wertvolle Preise und Auszeichnungen einheimsen, so 2006 den WDR-Jazzpreis, den Stern des Jahres 2007 oder die Ernennung zum "Rising Star" 2008.

Kurzum, es wird ein nicht alltägliches virtuoses Musikerlebnis geboten, das ganz bestimmt lange nachwirken wird.

Eintritt: 18 Euro, ermäßigt 10 Euro (Schüler und Studenten)

Karten sind im Vorverkauf im Haus zur Wildnis und bei Schreibwaren Schreindl in den Schott-Arkaden, Zwiesel, erhältlich.

Shuttlebus-Service vom Parkplatz an der B 11 ab 18:45 Uhr. Die Gastronomie im Haus zur Wildnis ist bis zum Veranstaltungsbeginn durchgehend geöffnet.

Der kurze Weg zum Haus zur Wildnis ist beleuchtet, Gehdauer: ca. 15 Minuten

Weitere Infos unter Tel. 09922/5002-0

Rainer Pöhlmann 

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