Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

23.12.2011
Nr. 198/11
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Koishüttler Lousnacht-Geister reisen mit der Waldbahn zum Haus zur Wildnis

Schaurige Waldgeister treiben auch im Nationalpark Bayerischer Wald ihr Unwesen und verjagen mit ohrenbetäubendem Lärm die bösen Geister der dunklen Nächte, so wissen es überlieferte Sagen. Gefährlich und besonders gruselig wird es vor allem in den zwölf Losnächten zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar.

Eine besonders wilde und deshalb umso sehenswertere Rauhnachtgruppe sind die rund 30 Akteure der "Koishüttler Lousnacht" aus Neuschönau. Hinter wertvollen handgeschnitzten Masken lassen sie mit ihrem wilden Treiben und lauter Trommelmusik die Sagengestalten der Region aufleben.

Am Dienstag, 3. Januar ziehen sie in einer wilden Jagd mit der Waldbahn von Grafenau über Zwiesel zum Haus zur Wildnis. Nur wer es gruselig mag und keine Angst hat, vor dem Doda-Mo, der Howagoaß, der heiligen Luzei, dem zweigesichtigen Percht, dem gruseligen Woidhausmich, die böse Wöcklin oder dem Glashüttengeist Durandl darf sich an diesem Tag in die Waldbahn wagen. Sie alle treiben ihr Unwesen und vertreiben die bösen Geister der dunklen Nächte.

Start mit der Waldbahn ist am Bahnhof Grafenau um 12:00 Uhr. Ankunft in Ludwigsthal um 13:05 Uhr.

Rückfahrt ab Ludwigsthal um 16:52 Uhr; Ankunft in Grafenau um 17:51 Uhr.

Wer aus Zwiesel die wilden Gesellen auf der Heimfahrt nach Grafenau begleiten will, kann mit derselben Waldbahn wieder nach Zwiesel zurück fahren.

Rainer Pöhlmann

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