Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

16.11.2011
Nr. 179/11
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„Fräulein Brehms Tierleben Canis Lupus – Der Wolf“

Wissenschaftlich fundierter Vortrag im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald theatralisch in Szene gesetzt

Eine Theaterpremiere der besonderen Art dürfen die Besucher der Veranstaltung am Donnerstag, dem 24. November um 19:00 Uhr bei freiem Eintritt im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald des Nationalparks Bayerischer Wald erleben.

Gut 150 Jahre ist es her, seit Alfred E. Brehm sein großartiges Werk Brehms Tierleben verfasste und damit nicht nur die deutschsprachige Welt des 19. Jahrhunderts begeisterte.

Jetzt erzählt die sympathische Protagonistin, Fräulein Brehm, spannend, lebhaft und doch wissenschaftlich fundiert von ihren Beobachtungen und Begegnungen mit einheimischen Tieren – ganz in der Tradition von Alfred Brehm.
Dabei werden die Präsentationen mit Hilfe von aktueller Feldbiologie und unter Einbeziehung neuester Forschungsergebnisse auf höchstem Niveau und ständiger Aktualisierung dargeboten.
Exponate wie Sendehalsbänder, Fell und Knochen gehören genauso in Fräulein Brehms Koffer, wie Tiermodelle, Bilder, Hörbeispiele oder Duftproben. Damit wird die 45-minütige Vorstellung zur sinnlichen Reise, zum erlebnisreichen Abenteuer durch die faszinierende Naturgeschichte und die Zuschauer werden mehr und mehr in den Bann der geheimnisvollen Tierwelt gezogen.
Fräulein Brehm wird zur Naturbotschafterin, weckt Interesse und Verständnis für Naturbelange in der interessierten Öffentlichkeit. Die Vorstellungen sind für Kinder ab 8 Jahren geeignet, aber auch Erwachsene werden ihren Spaß haben, sich einem Tier so lebendig und intensiv nähern zu können. Erleben, begreifen, respektieren, staunen!
Die professionelle Schauspielerin Lydia Starkulla ist Bayerns erstes Fräulein Brehm, Fräulein Leopoldina Emilia Brehm, um genau zu sein.

Erfunden wurde das „Fräulein“ und alles, was dazu gehört von der ursprünglich aus Grafenau stammenden Barbara Geiger, die nach, Wander- und Lehrjahren in London, Wien und Berlin auf diese Weise eine willkommene Rückkehr zu ihren Wurzeln unternimmt.

In diesem Jahr sind Wolf und Luchs an der Reihe, im Januar 2012 folgt der Bär... Und das ist nur der Anfang! Immerhin stehen insgesamt zehn Bände Brehm auf dem Programm.

Rainer Pöhlmann

 

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