Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

07.11.2011
Nr. 175/11
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„Kunst am Baum“ vor dem Haus zur Wildnis

Glaskünstler Ronald Fischer präsentiert seine Schöpfung - eine der 10 Glasfedern, während die Leiterin des Haus zur Wildnis Bärbel Sagmeister zeigt, wo sie in den Baumkronen zu suchen sind.

Glaskünstler Ronald Fischer präsentiert seine Schöpfung - eine der 10 Glasfedern, während die Leiterin des Haus zur Wildnis Bärbel Sagmeister zeigt, wo sie in den Baumkronen zu suchen sind.

Der Vorplatz des Haus zur Wildnis wurde nach der gelungenen Vollendung eines Kinderspielplatzes jetzt um eine weitere Einmaligkeit bereichert. Um diese auf Anhieb zu entdecken, muss aber entweder die Sonne scheinen oder der Betrachter nach oben in die Baumkronen blicken. Dorthin hat nämlich der Frauenauer Glaskünstler Ronald Fischer seine neuesten Objekte - überdimensionale Federn aus Acrylglas - gehängt.

„Grundgedanke war“, so die Leiterin des Haus zur Wildnis Bärbel Sagmeister, „den Außenbereich um das Haus lebendiger zu gestalten“. Eine Kreativgruppe von Mitarbeitern, die auch für die Schaffung des Spielplatzes verantwortlich zeichnete, hatte die Idee, das Medium Glas in Szene zu setzen, zumal dieses Thema im Jahr 2012 am Haus zur Wildnis mit einer „Glasausstellung“ und einem Glasfest am 9. und 10. Juni dominant sein wird.

Nahe liegend war es deshalb in einer Glasregion auch einen heimischen Künstler zu wählen. Ronald Fischer, der sich durch die Schaffung der Glasarche einen weit über den Bayerischen Wald hinaus bekannten Namen machte, nahm die Herausforderung an. „Es war für mich nicht einfach“, erzählt Fischer, „denn mit den Federn in den Bäumen habe ich erstmals die Bodenhaftung verlassen.“ Trotzdem kommt Fischer gleich ins Schwärmen, wenn er bei seiner neuesten Kreation von einem einfachen Symbol spricht mit vielfältiger Deutung: vom Reich der Vögel bis hin zum schwerelosen Schweben.

10 Federn in unterschiedlicher Größe von 1 - 2 Metern hat Ronald Fischer geschaffen und wegen des Gewichts und der Bruchgefahr Acrylglas verwendet, das er auf 140˚C erhitzte und dann mit der Hand individuell formte.

Mit dem Wechsel der Jahreszeiten und der einhergehenden Änderung des Sonnenstand wird die Beleuchtung ebenfalls sehr unterschiedlich ausfallen und die „Glasfedern“ werden dem Betrachter mit höchst individueller Leuchtkraft „anstrahlen“.

Nicht mit „Kunst am Bau“ sondern als „Kunst am Baum“ könnte dieses unikate Projekt umschrieben werden.

Rainer Pöhlmann

Bildunterschrift:

Glaskünstler Ronald Fischer präsentiert seine Schöpfung - eine der 10 Glasfedern, während die Leiterin des Haus zur Wildnis Bärbel Sagmeister zeigt, wo sie in den Baumkronen zu suchen sind. (Foto: Rainer Pöhlmann)

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