Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

14.07.2011
Nr. 106/11
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Gewittersturm warf tausende von Bäumen im Nationalpark zu Boden

Igelbusbetrieb zur Racheldiensthütte und zum Gfäll bereits wieder frei

Am Abend des 13.07.2011 zog gegen 19:00 Uhr ein heftiger Gewittersturm über den Nationalpark hinweg und verursachte Windwürfe größeren Ausmaßes. Besonders betroffen sind die Bereiche zwischen Spiegelau und Klingenbrunn in der Nationalparkdienststelle Riedlhütte und zwischen Frauenau, Buchenau und Spiegelhütte in den Nationalparkdienststellen Frauenau und Scheuereck. Sämtliche Forststraßen und Wanderwege sind dort unpassierbar.

Die ebenfalls von zahlreichen umgestürzten Bäumen betroffene Racheldiensthüttenstraße wurde inzwischen schon freigeschnitten, so dass die Igelbusse den gewohnten Betrieb wieder aufnehmen konnten.

Seit heute morgen sind etwa 25 Waldarbeiter der Nationalparkverwaltung und etwa 25 Waldarbeiter von Forstunternehmen mit zahlreichen Forstmaschinen und 2 Baggern im Einsatz, um die o. g. Zufahrten und die Forststraßen frei zu schneiden. Zusätzlich werden derzeit 3 Radharvester eingesetzt. Die Nationalparkverwaltung versucht dadurch, möglichst schnell einen Überblick über den Umfang der Windwürfe zu gewinnen.

Die Anzahl der geworfenen Bäume kann derzeit noch nicht beziffert werden. Neben Fichten wurden auch zahlreiche Buchen und andere Laubbäume vom Sturm gebrochen oder geworfen. Es ist deshalb wahrscheinlich, dass mehrere zehntausend Bäume betroffen sind.

Personenschäden sind derzeit nicht bekannt. Allerdings wurde der PKW eines Holzrückers sowie der Zaun des Hirschgeheges in Scheuereck beschädigt. Im Waldspielgelände wurden mehrere Spielgeräte zerstört. Die beiden Tierfreigelände bei Ludwigsthal und Altschönau sind zum Glück nicht betroffen.

Sämtliche Wanderwege im Bereich der Nationalparkdienststellen Riedlhütte, Frauenau und Scheuereck sind gesperrt. Von der Benutzung der Wege wird in den nächsten Tagen dringend abgeraten, da immer noch angeschobene oder gebrochene Bäume stürzen können.

Die Nationalparkverwaltung ist bestrebt, zumindest die ortsnahen Wanderwege zeitnah frei zu räumen und wieder für Besucher freizugeben.

Mehr Informationen erhalten Sie über unseren Wanderwege-Service
http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/besucherinfo/wegeservice.htm

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