Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

19.01.2011
Nr. 013/11
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Neue Dauerausstellung im Besucherzentrum Hans-Eisenmann-Haus eröffnet

Amtschef Lazik durchschneidet im Beisein zahlreicher politischer Prominenz das Band zu den neuen Ausstellungen im Hans-Eisenmann-Haus.
Foto: Rainer Pöhlmann

Amtschef Lazik durchschneidet im Beisein zahlreicher politischer Prominenz das Band zu den neuen Ausstellungen im Hans-Eisenmann-Haus. Foto: Rainer Pöhlmann

Das Nationalparkzentrum Lusen in jenem Teil des Nationalparks Bayerischer Wald, der vor drei Monaten den 40. Geburtstag feiern konnte und in dem sich mit Ausnahme eines gut 500 Meter breiten Randstreifens die Natur nach ihren eigenen Gesetzen zu einer europaweit einmaligen Waldwildnis entwickeln darf, hat mit der Eröffnung der neuen Dauerausstellung „Weg in die Natur – eine Geschichte von Wald und Menschen“ weiter aufgerüstet.

Dort, wo bereits 90 % der heimischen Bevölkerung hinter „ihrem“ Nationalpark steht, wird den Besuchern nach der Eröffnung des weltgrößten Baumwipfelpfades mit seinem 44 Meter hohen, barrierefreiem Baumturm - liebevoll Baum-Ei genannt -, der Wiedereröffnung des Waldgeschichtlichen Museums in St. Oswald mit komplett erneuerten Ausstellungen nun ein weiterer „Leckerbissen“ serviert. Nach gut einjähriger Planungsphase in einer fächerübergreifenden Kuratorengruppe aus internen und externen Mitarbeitern und Umsetzung durch das renommierte Schweizer Architekturbüro Holzer Kobler konnte der Amtschef des Bayerischen Umweltministeriums, Ministerialdirektor Wolfgang Lazik, nach einer überaus gelungenen Festveranstaltung, die von der Performancegruppe „Netzhaut“ umrahmt wurde, im Beisein von Regierungspräsident Grunwald, MdB`s und MdL`s sowie zahlreicher geladener Gäste das Band zur neuen Ausstellung durchschneiden. Was die Gäste danach zu sehen und hören bekamen, übertraf die hochgestellten Erwartungen bei weitem. Auf zwei Etagen erlebt der Besucher eine Ausstellung, die mit modernsten, aber leicht zu bedienenden Exponaten die lange und manchmal auch leidvolle Geschichte des Nationalparks Bayerischer Wald in allen Facetten beleuchtet, von authentischen Filmausschnitten mit Interviews bis hin zur Forscher-Lounge und dem Durchschreiten eines Waldbogens am Ende der Ausstellung. Dabei achtete das Ausstellungsteam bei der Umsetzung auf die bei einer vorherigen Befragung ermittelten Wünsche der Menschen. Vor allem die Kinder sollten mit eingeschlossen sein. Eine eigene Kinderlinie, die durch wechselnde Tiergestalten gut gekennzeichnet ist, lässt die Erwachsenen von Morgen den Nationalpark auf ihre Art erleben, gekrönt von einem eigenen „Kinderreich“.

Auch der benötigte Zeitaufwand für den Rundgang wurde differenziert berücksichtigt. In verschiedenen Ebenen lässt sich die neue Ausstellung sowohl in einer Stunde als auch an einem ganzen Tag erleben. Zum künftigen Erfolg, selbst an langen Regentagen, tragen auch die neue Medien-Lounge und das integrierte Cafe Eisenmann bei.

Dass die neue Ausstellung absolut barrierefrei ausgerichtet ist, wie alle weiteren Besucherattraktionen des Nationalparkzentrums Lusen, nämlich das Tier-Freigelände, das Pflanzen- und Gesteins-Freigelände und selbst der Baumwipfelpfad, wird viele Nationalparkbesucher, die nicht mehr so gut zu Fuß oder gar auf den Rollstuhl angewiesen sind, sehr angenehm überraschen.

Der neue Ausstellungstrakt kostete den Freistaat Bayern 2,5 Mio. Euro, die mit gut 1 Mio. Euro aus EU-Geldern gefördert wurden.
Ministerialdirektor Lazik zeigte sich nach dem Rundgang durch die Ausstellungen überzeugt, dass die Investitionen in Millionenhöhe in die Umweltbildung gerade für die Jugend bestens angelegt sind. „Der Nationalpark leistet hier seit vier Jahrzehnten Pionierarbeit mit Leuchtturmwirkung“.

Weitere Infos unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Bildunterschrift:
Der Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit, Ministerialdirektor Wolfgang Lazik (4. von links), durchschneidet im Beisein von Regierungspräsident Grundwald (rechts daneben) und Nationalparkleiter Sinner (2. von rechts) und zahlreicher politischer Prominenz das Band zu den neuen Ausstellungen im Hans-Eisenmann-Haus.
Foto: Rainer Pöhlmann

 

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