Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

14.01.2011
Nr. 011/11
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Neuer Ausstellungstrakt im Besucherzentrum Hans-Eisenmann-Haus des Nationalparks Bayerischer Wald von Ministerialdirektor Wolfgang Lazik eröffnet

 Im Rahmen eines Festaktes eröffnete der Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit, Ministerialdirektor Wolfgang Lazik, am 14. Januar 2011 im Hans-Eisenmann-Haus den komplett erneuerten Ausstellungsbereich.
Für das Staatsministerium war es im 40. Jahr des Nationalparks ein besonderes Anliegen, das Hans-Eisenmann-Haus mit einer neuen Gesamtkonzeption und Ausstellung zu einem modernen beispielhaften Besucherzentrum im Nationalpark Bayerischer Wald zu entwickeln.
In einer Zeit knapper Haushaltsmittel, so Ministerialdirektor Lazik, war es nicht einfach, dafür insgesamt annähernd 2,5 Millionen Euro bereitzustellen, wenngleich die Europäische Union das Projekt mit 1.050.000 Euro förderte.

Neben dem im letzten Jahr in unmittelbarer Nähe eröffneten Baumwipfelpfad ist mit dem neuen Ausstellungsbereich ein weiterer Besuchermagnet im Nationalparkzentrum Lusen entstanden, der für die Region bedeutende touristische und damit auch wirtschaftliche Impulse geben wird.

Schon Staatsminister Dr. Hans Eisenmann, dem Vater des ersten deutschen Nationalparks Bayerischer Wald, war bei dessen Gründung klar, dass ein zugkräftiges Informationszentrum gebraucht wird. 1982 wurde es von ihm eröffnet und trägt heute seinen Namen.
Die damaligen Ausstellungen waren für die Besucher eine besondere Attraktion, weil neben Hintergrundinformationen auch aktuelle Themen verständlich und kompetent vermittelt wurden. In dieser Tradition stehen auch die neuen Ausstellungen.

Dem Ausstellungsteam um Projektleiterin Dr. Andrea Schilz ist es dank einer fächerübergreifenden Kuratorengruppe aus internen und externen Mitarbeitern gelungen, zusammen mit dem renommiertem Büro Holz Kobler aus Zürich eine Ausstellung zu konzipieren und zu verwirklichen, die den Menschen, ganz besonders auch Kinder, und die Natur verbindet.

Menschen standen von Beginn an im Mittelpunkt. Das Ausstellungskonzept entstand nicht auf dem Reißbrett. Befragungen durch die Uni Regensburg ergaben, dass als größter Wunsch die Einbeziehung der Kinder geäußert wurde. Mit einer eigenen „Kinderlinie“, auf der jeweils wechselnde Tiergestalten den Ausstellungsinhalt erzählen, wurde dem bestens Rechnung getragen.
Der Hauptakzent des Ausstellungsparcours liegt in der Geschichte des Nationalparks Bayerischer Wald: Natur und Menschen finden sich und wachsen zusammen. Ökologische Aspekte sowie Zeit- und Kulturgeschichte wurden für die Besucher unter dem Leitgedanken „Weg in die Natur – eine Geschichte von Wald und Menschen“ spannend miteinander verwoben.
Neu im Haus sind auch eine Cafeteria und eine durch elektronische Medien erweiterte Bibliothek.

Ministerialdirektor Lazik gratulierte dem Nationalpark und allen Menschen im Bayerischen Wald zu diesem neuen Hans-Eisenmann-Haus und zeigte sich überzeugt, dass dieses jetzt barrierefreie Haus im Nationalparkzentrum Lusen wieder eine herausragende Stellung einnehmen wird.

Weitere Informationen und Fotos zum Downloaden unter
http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/heh


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