Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

16.12.2010
Nr. 154/10
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Menschen mit Handicap als freiwillige Helfer im Nationalpark

Nationalparkleiter Karl Friedrich Sinner und der Leiter der Caritas-Wohnheime Hubert Frömel zeigen im Kreis der am Projekt Beteiligten die verliehenen Urkunden. Projektleiter Lukas Laux (links)

Nationalparkleiter Karl Friedrich Sinner und der Leiter der Caritas-Wohnheime Hubert Frömel zeigen im Kreis der am Projekt Beteiligten die verliehenen Urkunden. Projektleiter Lukas Laux (links)

Unter dem Leitgedanken der Integration behinderter und nichtbehinderter Menschen baute der Nationalpark Bayerischer Wald unter der Projektleitung von Lukas Laux gemeinsam mit dem Berufsbildungsbereich der Wolfsteiner Werkstätten und dem Caritas-Wohnheim St. Franziskus, Außenstelle Spiegelau, eine für Kleingruppen begehbare, überdimensionale Spechthöhle. Dieses gelungene Projekt wurde beim Spechtfest in Spiegelau im August der Öffentlichkeit vorgestellt. Aufgrund der überaus positiven Erfahrungen planen die beiden Partner eine langfristige Zusammenarbeit, bei der die Menschen mit Handicap sich aktiv an der Pflege des Waldspielgeländes beteiligen werden.

Im Rahmen eines kleinen Empfangs im Hans-Eisenmann-Haus wurden die Bewohner des Caritas-Wohnheimes St. Franziskus, Außenstelle Spiegelau nun für Ihre Hilfe geehrt. Aus den Händen von Nationalparkleiter Karl Friedrich Sinner und dem Projektleiter Lukas Laux erhielten die Helfer Urkunden, T-Shirts und Glasspechte als Anerkennung für Ihre Leistungen und für die Begeisterung, mit der sie sich am Bau beteiligt hatten.

Mit der Unterschrift unter eine weiterführende Partnerschaftsvereinbarung unterstrichen der Nationalparkleiter Sinner und der Leiter der Caritas-Wohnheime Hubert Frömel ihre Bereitschaft, die Kooperation fortzuführen und auszubauen.

Der Nationalparkchef erinnerte sich in seinem Grußwort an die eigene Kindheit, in der sich die Freizeit vor allem draußen in der Natur abspielte und unterstrich den Wert von Einrichtungen wie dem Waldspielgelände, mit denen Kindern auch heute die Natur näher gebracht werden kann. Er betonte, wie wertvoll die Mithilfe der Behinderten beim Erhalt des Waldspielgeländes ist und bedankte sich herzlich für ihr Engagement.

Hubert Frömel bedankte sich für die Bereitschaft des Nationalparks, ein solches integratives Projekt zu starten. Wichtige Ziele seiner Einrichtung sieht er darin, den Bewohnern Eingliederungshilfe zu geben und sie zu einem selbstbestimmten Leben zu führen. Dazu gehört es auch, immer wieder Kontakte zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen herzustellen und dabei bewusst zu machen, dass Menschen mit Behinderung einen Platz inmitten unserer Gesellschaft haben. Er bedankte sich aber auch bei den Helfern aus dem Wohnheim für ihr Engagement und Ihre Tatkraft, mit der sie etwas geschaffen haben, das die Besucher des Nationalparks beeindruckt und sie zum Staunen bringt. „Ihr könnt stolz sein auf Eure Spechthöhle“ - dieses Lob wurde mit großer Freude aufgenommen.

Mit einer anschließenden gemeinsamen Brotzeit, bei der es Gelegenheit zu zahlreichen Gesprächen und Erinnerungen gab, fand der Abend einen gemütlichen Abschluss.

 

Bildunterschrift
Nationalparkleiter Karl Friedrich Sinner und der Leiter der Caritas-Wohnheime Hubert Frömel zeigen im Kreis der am Projekt Beteiligten die verliehenen Urkunden. Projektleiter Lukas Laux (links)

 

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