Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

29.07.2010
Nr. 095/10
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Forstamtmann Manfred Letsch in den Ruhestand verabschiedet

Umrahmt von den Mitarbeitern der Nationalparkwacht verabschiedete der Leiter der Nationalparkverwaltung K. F. Sinner (vorne links) Forstamtmann Manfred Letsch in die Freistellungsphase (Foto Pöhlmann)

Umrahmt von den Mitarbeitern der Nationalparkwacht verabschiedete der Leiter der Nationalparkverwaltung K. F. Sinner (vorne links) Forstamtmann Manfred Letsch in die Freistellungsphase (Foto Pöhlmann)

Im Rahmen einer Dienstbesprechung der Nationalparkwacht verabschiedete der Leiter der Nationalparkverwaltung, Ltd. Forstdirektor Karl Friedrich Sinner den stellvertretenden Leiter der Nationalparkwacht, Forstamtmann Manfred Letsch in die Freistellungsphase der Altersteilzeit.

Forstamtmann Letsch trat 1965 seinen Dienst bei der Bayerischen Staatsforstverwaltung an. Nach dem erfolgreichen Besuch der Forstschule in Lohr am Main führte ihn seine weitere Berufsausbildung als Revierförsteranwärter an verschiedene Forstämter, u. a. nach Unterfranken. 1972 legte Manfred Letsch die Revierförsterprüfung ab und übernahm die Leitung der Forstdienststelle Engelharting des Forstamtes Anzing.

Im Mai 1981 erfüllte sich sein Wunsch mit der Versetzung an das frühere Forstamt Zwiesel, wo ihm die Leitung des „Traumreviers“ Zwieslerwaldhaus übertragen wurde. Durch seine Vorliebe zur Bildungsarbeit, - die Schulklassenbetreuung in den zu seinem Revier gehörenden Urwaldrelikten Watzlikhain und Mittelsteighütte lag ihm sehr am Herzen -, bedeutete die Auflösung des Forstamtes Zwiesel und der damit verbundene Wechsel in die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald im Sommer 1997 keinen herben Einschnitt in seinem Berufsleben sondern vielmehr Erfüllung. Denn neben der Tätigkeit in seinem Revier wurde Letsch von Beginn an in die Bildungsarbeit des Nationalparks eingebunden.

Sein größter Wunsch wurde wahr, als er nach umfassenden Vorarbeiten als kompetenter Holzfachmann im Mai 2003 die technische Leitung des zum gleichen Zeitpunkt eröffneten Wildniscamps am Falkenstein übernehmen durfte.

Der Nationalparkleiter Sinner betonte in seiner Laudatio auf Letsch auch dessen sehr gutes Organisationstalent und Kenntnisse der Holzverarbeitung. „Manfred Letsch ist es zu verdanken, dass nicht noch mehr der überwiegend in Holz gebauten Hütten im Wildniscamp bereits jetzt saniert werden müssen.“, hob Sinner ebenso lobend hervor wie die vielen Aktivitäten, die Letsch angestoßen hat.

Die unvergesslichen Abendaufführungen von „Poesie des Waldes“ sind eng mit seinem Namen verbunden, und auch der Aufbau des Projektes „Freiwillige im Park“ ist ihm zu verdanken.

Die Weiterführung dieses Projektes, in das auch behinderte Kinder des Landkreises Regen mit großem Eifer und Erfolg eingebunden sind, war schließlich auch sein Herzenswunsch bei seiner Verabschiedung in die Freistellungsphase der Altersteilzeit, die Manfred Letsch jetzt nach insgesamt 45 Dienstjahren antreten darf.

Bildunterschrift
Umrahmt von den Mitarbeitern der Nationalparkwacht verabschiedete der Leiter der Nationalparkverwaltung Karl Friedrich Sinner (vorne links) Forstamtmann Manfred Letsch nach 45 Dienstjahren als Förster in unterschiedlichsten Funktionen in die Freistellungsphase der Altersteilzeit.
(Foto Pöhlmann)

Bilder stehen unter http://www.nationalpark-bayerischer-wald.bayern.de/aktuelles/mediathek/index.htm zum Download bereit

Das Veranstaltungsprogramm zum 40-jährigen Jubiläum des Nationalparks Bayerischer Wald kann auf der Website der Nationalparkverwaltung unter http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de unter Aktuelles“ heruntergeladen werden.

 

 

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